Thursday, September 8, 2016

Church Ruins in the midst of a Modernity Crisis



In his weekly column of 7 September,  entitled Catholicism's Empty Quarter, George Weigel addresses the scandalous contrast between the Catholic Church as it then lived and now barely breathes in French Canada. His analysis focuses on one particular factor contributing to the collapse, namely a failure, especially on the part of bishops and clergy, to contend with modernity.

I am sure George has identified a key element of the crisis, and as a friend commented to me on Facebook:  "It's an incredible story that needs to be understood." Indeed! You can't get much more into the spirit of Vatican II than to insist, for the sake of the Gospel, on the Church engaging the times. We've failed at it miserably over the past half century since the Council and find ourselves at a loss and not only in New France.

If the issue deserves pondering and moving on our part as Church, as opposed to just rolling over and giving up the ghost, let me be as cautious and perhaps enigmatic as my friend George and pose a question of my own, the fruit of my reflection on some of the back and forth of these days: If we have missed the boat over the last fifty years when it comes to engaging modernity for the sake of winning souls for Christ, why do we continue so tenaciously along this seeming path to perdition? Why do many in positions of authority react so vehemently to all of those who propose the wisdom of mending our fences with the Tradition, with our historical patrimony?

I just finished a book by David Carlin, The Decline and Fall of the Catholic Church in America. (Kindle Edition. Sophia Press 2003). Carlin limits himself generally to a sociological analysis of the crisis of faith in the American Church and much of what he says reveals that in taking on this topic he is definitely out of his league. Nonetheless, what he says about "denominationalism" being the bane of the Catholic Church in America is very much to the point.

My hope and prayer would be that more honest and open reflection on what ails us as a Church, might not only point the way home, but free us from attachment to schemes which seemed to have proved themselves death-dealing.

Better heads than mine, Blessed John Henry Cardinal Newman and the historian Hubert Jedin, have convinced me that development or advance within the Church per force, but also in society, cannot be other than retrospective. Lost in the woods, one is counselled to retrace his steps in hopes of finding the marked path, or in our case, the narrow way which leads to salvation.

PROPERANTES ADVENTUM DIEI DEI

   

Wednesday, August 31, 2016

Exhortation to Watchfulness after the Example of St. Verena

Verenatag – Hochamt
1.  September 2016
2016 Bad Zurzach

Hosea 2, 16bc, 17cd, 21-22
2 Kor 10,17-11,2
Mt 25,1-13

Gelobt sei Jesus Christus
Heilige Verena, bitte für uns!

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

In Europa gibt es kaum ein Hauptportal einer Kathedrale, eines Domes oder eines Münsters ohne die Abbildung der Szene aus dem heutigen Text des Matthäus-Evangeliums (25,1-13). Ich sage dies, um zu unterstreichen, wie wichtig das eben vorgelesene Evangelium für unseren katholischen Glauben ist und immer war.

Um deutlich zu machen, was wir heute feiern, kann man sagen, dass die heilige Verena, durch ihre Persönlichkeit und ihr Wirken, im Zentrum des großen Geheimnisses unseres Glaubens steht. Für die Pfarreiangehörigen, für die Bewohner, für die hier anwesenden Pilger ist die Botschaft des heutigen Festes hier in Bad Zurzach klar und grundlegend. Die Nächstenliebe, das gute Beispiel, das das Leben der heiligen Verena uns gibt, ist für uns in seiner ganzen Tragweite verständlich. Einfacher gesagt: das Leben der heiligen Verena steht im Zentrum der Botschaft des Evangeliums.

Das Gleichnis Jesu, das uns die Geschichte dieser Frauen erzählt, deren Aufgabe es war, den Bräutigam mit brennenden Lampen bei seiner Ankunft für das Hochzeitsmahl zu begleiten, ist allen verständlich. Schon als Kind in der Primarschule konnte ich den Egoismus dieser Törichten nicht verstehen, die ihren doch so klaren und wichtigen Auftrag nicht ernstnahmen: Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

Der Bräutigam ist Christus. Er wird zur Hochzeit kommen zu einer Stunde, die wir nicht kennen. Wir müssen bereit sein, wachsam für seine Ankunft, um ihn empfangen zu können wenn er kommt. Diese Aufforderung an die Jungfrauen zur Wachsamkeit am Beginn des 25. Kapitels des Matthäus-Evangeliums geht im selben Kapitel zum Gleichnis über, das von der Sorgfalt der Diener berichtet, denen der Herr Talente anvertraut hatte. Diese sollten sie während seiner Abwesenheit einsetzen bis er zurückkehrt (auch hier mit einer Verdammung des Egoismus, der gleichbedeutend ist mit dickköpfiger und krasser Unwissenheit). Daran schliesst sich die grosse Szene des Letzten Gerichtes an: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen“.

Es genügt nicht uns auf die einfache und offensichtliche Lektion zu beschränken, die uns das Leben der Heiligen Verena als getaufte Christin gibt, nämlich dass sie ihre Pflichten gegenüber den anderen kannte (Nächstenliebe). Vielmehr wird eine viel wunderbarere Sache unterstrichen! Verena handelte so, weil sie in Christus, ihren Bräutigam verliebt war. Verena zeigte ihre Liebe zum Herrn Jesus durch ihre unermüdliche Nächstenliebe gegenüber den Kranken, Armen und Alten, gegen alle, die sie brauchten. In dieser Frau finden wir keine Spur von Egoismus. Die so wachsame Verena ist für uns ein Beispiel für die christliche Weisheit.

Seien wir uns bewusst, dass Christus, von uns, die wir auf ihn getauft sind, genau dieselbe Hingabe fordert, die Verena hatte. Wir heute, müssen gleich wie Verena in den ersten Zeiten des Christentums, hier in diesem Land, die Unterstützung, der Balsam inmitten der Familie, der Pfarrei, der Gemeinschaft und der Gesellschaft sein. Ihr Beispiel beinhaltet aber nicht nur die Güte und den gesunden Menschenverstand im Umgang mit den anderen. Unser Ziel ist die Ewigkeit und wenn wir uns wegen unserem Egoismus nicht durch gute Werke auf die Rückkehr des Bräutigams vorbereiten, werden wir wie die törichten Jungfrauen verurteilt und müssen draussen im Dunkeln bleiben, weinen und mit den Zähnen knirschen, fern vom Licht und der Freude des himmlischen Reiches. Das ewige Urteil wird schlecht für uns ausfallen; es gibt kein Entrinnen.

Die moralische Lektion, die mit dem Leben der Heiligen verbunden ist, ist unabwendbar. Für die Kirche von heute genügt es aber nicht, bei einer sozial-moralischen Deutung der Botschaft des Evangeliums für unsere Pflichten gegenüber Gott stehen zu bleiben. Es genügt nicht daran zu erinnern, dass wir in Ewigkeit verloren sind, wenn wir unsere Pflichten gegenüber dem Nächsten nicht erfüllen. Es gilt auch die Frage nach der Lehre über die Kirche und ihrer Ausdrucksweise in all ihren Gliedern zu stellen. Jeder hat seine eigene Aufgabe in der Kirche. Nicht alle verstehen oder akzeptieren diese Tatsache. Es gibt leider eine wirkliche Identitätskrise in der Kirche von heute, ein Mangel an Verständnis für das, was in unserem Leben als Glieder des mystischen Leibes Christi vordringlich und zentral ist. Oft und besonders hier in der Schweiz kann man Klagen über die diskriminierende Stellung der Frau in der Kirche hören oder lesen. Ich fürchte, dass viele den wahren Sinn der Taufe nicht verstehen. Sie hätten es nötig, sich zu Füssen der Heiligen Verena zu setzen, um die Erhabenheit ihrer Taufe kennenzulernen und die Würde, die sie durch das erste der sieben Sakramente erhalten haben. Christus mahnt zu Wachsamkeit, zur Liebe gegenüber dem Bräutigam, zur Ablehnung des Egoismus in jeder Form. Er tut dies, um uns den Sinn und den Auftrag der Kirche zu zeigen bis zu dem Tag am Ende der Zeit, an dem der Bräutigam für die Hochzeit zurückkehrt.

In diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit werden oft die leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit betont. Zu diesem gehört auch die Unwissenden zu belehren. Dieses Werk hat eine nicht zu vernachlässigende Wichtigkeit und dennoch steht sie im Zentrum der religiösen Unwissenheit unserer Tage. Für die Rettung der Welt, bis unsere Welt ihr Ziel in Gott erreicht hat, hat niemand eine grössere Aufgabe, einen bedeutenderen Auftrag, ein entscheidenderes Apostolat als die Eltern für ihre Kinder und die Eheleute für einander, wenn es um ihr Schicksal in der ganzen Ewigkeit geht. Werke der Barmherzigkeit! Wenn die Eltern ihren kleinen Kinder nicht die grundlegenden Gebete (Kreuzzeichen, Vaterunser, Gegrüsset seist du Maria) beibringen – wer macht es dann? Wo erlernt man das Gespür für die Gegenwart Gottes, die Erwartung des Bräutigams, der kommen wird, wenn nicht zuhause durch Mamma und Papa? Wenn zuhause nicht gebetet wird, was nützt dann ein beratender Posten im Pfarreirat oder ein Titel im Theologiestudium und eine Position vor der sonntäglichen Gemeinde, die nicht mehr fähig ist, sich zur Eucharistie zu versammeln? Wir können keine Vermutungen anstellen über die Absichten des Bräutigams, der kommen wird, des Herrn, der zurückkehrt, um von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen“.

Nicht ich kann die Grenzen der Wachsamkeit diktieren; nicht ich lege die Kriterien für den Gebrauch der anvertrauten Talente im Dienst des Herrn fest; es gibt keine Entschuldigung für denjenigen, der Christus gegenüber seine eigene Identität verleugnet. Ich empfehle euch die Weisheit der heiligen Verena, die ihren Herrn kannte und im Gebet und im Dienst am Nächsten wachsam war, eine brennende Lampe, um den Bräutigam bei seiner Ankunft am Hochzeitsfest zu empfangen.

Ich bin überzeugt, dass Verena nie müde wurde, weil sie so verliebt in ihren Gott war. Wir sollten ihrem Beispiel folgen und zwar nicht nur im Dienen, sondern in der wachsamen Liebe, damit sie als gute Verkünderin des Evangeliums, uns und auch alle anderen auf Christus vorbereite, der kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten.

Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“

Gelobt sei Jesus Christus!
Heilige Verena, bitte für uns!




Saturday, August 20, 2016

San Bernardo e la Conoscenza del Nome di Dio


Festa Patronale di S. Bernardo
20 agosto 2016

Siracide 15: 1-6
Salmo 15
Giovanni 17: 20-26


          Sia lodato Gesù Cristo! Sempre sia lodato!
          San Bernardo! Prega per noi!

“Padre giusto, il mondo non ti ha conosciuto, ma io ti ho conosciuto; questi sanno che tu mi hai mandato. E io ho fatto conoscere loro il tuo nome e lo farò conoscere, perché l'amore con il quale mi hai amato sia in essi e io in loro".

Nel mondo, nel nostro mondo, vi sono persone controverse, controverse in tutti e due sensi: in bene o in male. Tra figure o personalità di fama pubblica, specialmente in campo politico, spesso purtroppo queste persone controverse sono così in male: sono malfamate, come si suole dire. Il santo patrono di questa parrocchia, San Bernardo di Chiaravalle, era anche lui una persona pubblica e anche lui è stato controverso in vita e ancor di più nella storia. Generalmente possiamo dire che le controversie attorno alla sua persona e al suo insegnamento sono state controversie in bene. L’unica grande eccezione sarebbe stata circa la sua predicazione in favore delle crociate, per la riconquista della Terra Santa. Il tema delle crociate è uno che in tanti libri di storia getta ombra sulla persona di San Bernardo e sì, mette in questione la sua saggezza e le sue virtù eroiche.

          Personalmente, trovo ingiuste le squalifiche depositate davanti alla porta di San Bernardo, questo grande santo e dottore della Chiesa. Possiamo dire che quando si trattano di giudizi storici anche un santo può sbagliare. L’infallibilità, come tale, spetta in primo luogo al Papa quando insegna ex cathedra e poi all’assemblea dei vescovi radunati in concilio ecumenico quando insegnano con il Papa in materia di dottrina o morale. L’infallibilità non è una caratteristica della santità e vi sono molti casi nella vita dei santi di scelte che risultano alla storia infelici se non errati. Dico questo solo per sottolineare che non vedo perché la questione del ruolo di San Bernardo nella promozione delle crociate deve gettare ombra sull’integrità e grandezza spirituale di questo santo.

Il vero dono di San Bernardo alla Chiesa dei suoi tempi e attraverso i secoli fino ad oggi, il suo dono a ciascuno di noi, figli e figlie della Chiesa, è un altro. Storicamente, egli non solo ha riformato l’Ordine Cistercense, ma ha fatto fiorire la fede Cattolica nel mondo dei suoi tempi. Bernardo ha rispecchiato Cristo in modo vitale per tutto il suo mondo: per la sua propria famiglia e per le sue conoscenze, per tutta la società al di là delle mura dei monasteri che egli ha fondato. Possiamo dire di San Bernardo nelle parole di Gesù nel Vangelo di oggi: “E io ho fatto conoscere loro il tuo nome e lo farò conoscere, perché l'amore con il quale mi hai amato sia in essi e io in loro".

          Credo che San Bernardo di Chiaravalle sarebbe contento con il mio riassunto in queste poche parole (sintetizzando, ovviamente) del suo contributo alla vita della Chiesa e cioè: egli ha fatto conoscere il nome di Dio. San Bernardo ha fatto conoscere il nome di Dio. Questo vuole dire che attraverso il suo ministero e testimonianza, molti hanno conosciuto l’amore di Dio Padre attraverso il Suo unico Figlio, il Salvatore del mondo. Mi esprimo così per far intendere che il vero dono della riforma Cistercense al mondo non è stato l’apertura di nuovi monasteri, di nuove case religiose, non è stata la riorganizzazione sociale che ha portato la luce del Vangelo al sistema feudale, ma soprattutto il fuoco che San Bernardo ha portato sulla terra, la passione per la sequela di Cristo che non solo ha aumentato il numero delle vocazioni maschili e femminili alla vita consacrata, ma che ha acceso la lampada della fede nella società civile e in seno alle famiglie del suo giorno. “E io ho fatto conoscere loro il tuo nome e lo farò conoscere, perché l'amore con il quale mi hai amato sia in essi e io in loro".

          San Bernardo di Chiaravalle ha portato il mondo al di là del quotidiano, sì, l’ha condotto di là del mediocre. La vita umana, la nostra vita è mediocre se non incentrata su Dio, se non conosciamo o non diamo prova di conoscere il Suo santo Nome. Il mediocre non solo non ispira, ma logora e porta con se una certa disperazione. Questa non è la nostra sorte in Dio. Ma purtroppo a volte ci accontentiamo con troppo poco, scegliendo il creato a dispetto o a scapito del Creatore e Salvatore del mondo. Purtroppo, sovente anche tra i battezzati vi sono atei pratici, gente che nella vita quotidiana non dà prova di conoscere il nome di Dio.

          Quando parlo così, penso soprattutto ai bambini che non hanno imparato in infanzia a casa le loro preghiere, che non hanno il senso della presenza di Dio in Gesù Cristo nella propria vita di ogni giorno. Sto pensando di tutti che crescono senza un vivo senso dell’amore per ciascuno di noi di Maria, Madre di Dio e nostra Madre.

Non so se avete avuto eco qui in parrocchia del nuovo gioco POKEMON GO che ha preso per assalto una bella parte del nostro mondo? A me sembra una cosa di questo mondo mediocre; si tratta di un passatempo senza scopo utile. A Berna si vedono gruppi soprattutto di giovani seduti gli uni accanto agli altri su una piazza del centro, presi come sono con questo gioco sui loro telefoni. In certi posti del mondo i giovani con POKEMON GO provocano incidenti per la distrazione con cui camminano fissati sul display del telefono. Certo, quello che fanno non è cattivo ma non rende, può dare fastidio agli altri e non edifica la persona nemmeno.
      
          Se San Bernardo fosse nel mondo di oggi, credo che egli provocherebbe delle controversie attorno alla sua persona lottando contro cose come POKEMON GO, predicando in modo inequivoco, non solo per condannare lo spreco di tempo, ma per insegnare con passione e in senso costruttivo come vivere con Dio al centro della nostra vita quotidiana. Ai suoi tempi, l’establishment fuori e dentro la Chiesa aveva poca comprensione per la sua riforma dei cistercensi, che con la sua austerità di vita nei monasteri della riforma, con più lavoro per i monaci e più tempo per pregare e per la lettura, portando vestiti rozzi, e con meno da mangiare, la sua riforma non sembrava a loro altro che una critica della loro modo di vivere, non solo dei religiosi e ma anche dei laici del tempo. A loro la riforma di San Bernardo sembrava una cosa esagerata.

Si può dire che i grandi del tempo di Bernardo erano colpevoli di mediocrità verso se stessi e la propria dignità e verso Dio in Cristo. Non accettavano, come molti oggi non accettano la saggezza dei grandi direttori spirituali di tutti i tempi, l’insegnamento che la rassegnazione al mediocre risulta in una vita statica o monotona, con il rischio di peggio, cioè di peccato e della perdita della nostra dignità umana voluta da Dio. La nostra vita dev’essere in Dio, dev’essere una corsa verso Dio, dev’essere una salita verso l’eterno. Abbiamo detto che il più grande complimento che possiamo dare a San Bernardo è che egli ha fatto conoscere il nome di Dio. Vogliamo supplicare il buon Dio di aiutarci in questo senso.

Per l’intercessione di San Bernardo, chiediamo una nuova vitalità, nuovo slancio per la nostra parrocchia. Che possiamo, a casa, a lavoro, a scuola, a spasso, vivere intensamente in e con Dio! Che il nostro parroco ci farà sempre più intensamente conoscere il nome di Dio! Altro che mediocri, condannati a preoccuparci con un passatempo o con l’altro, che possiamo prendere volo per correre dopo Cristo nella compagnia di Sua Madre, la Beata Vergine Maria! Che in questo mondo possiamo provocare qualche controversia in bene!

“Padre giusto, il mondo non ti ha conosciuto, ma io ti ho conosciuto; questi sanno che tu mi hai mandato. E io ho fatto conoscere loro il tuo nome e lo farò conoscere, perché l'amore con il quale mi hai amato sia in essi e io in loro".

Sia lodato Gesù Cristo!

San Bernardo! Prega per noi!




Friday, August 19, 2016

La Perfezione Cristiana secondo Bernardo di Chiaravalle

Primi Vespri nella Festa di S. Bernardo
Prada, 19 agosto 2016
         

Sia lodato Gesù Cristo!

San Bernardo di Chiaravalle è un mio santo preferito per diversi motivi. Negli ultimi anni ho avuto la gioia di scoprire due volumi, scritti circa un mezzo secolo fa, che parlano non solo di San Bernardo ma dei suoi santi predecessori che hanno preparato la riforma dell’Ordine Cistercense, che la storia attribuisce a San Bernardo. Inoltre, in questi due libri, scritti da un padre trappista americano si parlano degnamente dei santi genitori di San Bernardo e della sua famiglia estesa (zii, cugini, fratelli e sorelle, nipoti) che, insieme con tanta gente dei suoi tempi, sia nobili sia servi o contadini, si sono associati alla vita consacrata dopo aver già abbracciato come laici la via di perfezione, la sequela Cristi.

          Per descrivere l’industria nel seguire Cristo tipica dell’Ordine di San Bernardo, si usa sovente l’immagine di una corsa, del correre dietro Cristo con l’intenzione di raggiungere il nostro Signore nella corsa verso il Cielo. Il messaggio di San Bernardo è che questa corsa dietro Gesù, correndo verso la santità di vita, è compito di tutti i battezzati. Non v’è nessun Cristiano escluso dall’obbligo di cercare con urgenza la perfezione di vita secondo l’esempio di Gesù e dei suoi santi. Questa perfezione, l’amore perfetto verso Dio e il prossimo, raggiunge il suo scopo ultimo nella vita religiosa vissuta con eroismo, nella professione dei voti di povertà, castità e di obbedienza.

          Giustamente nella Chiesa oggi, in conformità con l’insegnamento del Concilio Vaticano II e dei Papi post-conciliari, si parla della vocazione di tutti i battezzati alla perfezione in Cristo. Nel caso del matrimonio, la vocazione propria di uomo e donna raggiunge il suo scopo ultimo o massimo nei loro figli, che ricevono la fede da mamma e papà e crescono in quella fede grazie all’esempio ed ai consigli dei loro genitori. Chi oggi disprezza la vocazione alla vita religiosa o al sacerdozio ministeriale, in fin dei conti disprezza anche la famiglia e il matrimonio cristiano. La crisi vocazionale oggi tocca in primo luogo la famiglia e il sacramento di matrimonio.

          Sarebbe bello per la parrocchia di voler supplicare San Bernardo di chiedere a Dio dal seno di questa comunità delle vocazioni alla perfezione cristiana e pure al sacerdozio diocesano. È essenziale per questo che si rinnova anche la vita di famiglia nel matrimonio cristiano e così di poter raggiungere quello scopo per la vita consacrata.

Vedo dal bollettino che avete preparato devotamente per la grande festa che cominciamo insieme stasera. Unisco le mie preghiere alle vostre, nella speranza che il buon Dio, per l’intercessione di San Bernardo, faccia di voi un faro per illuminare il mondo attorno e spronare tutti, giovani e vecchi, di correre dietro Gesù nella santità di vita. Vogliamo questo per la gloria di Dio e della Sua Chiesa e per la salvezza del mondo.

Sia lodato Gesù Cristo!

          



Monday, August 15, 2016

Hochfest der Aufnahme der Seligsten Jungfrau Maria in den Himmel


Maria Himmelfahrt 
Feiertag, Patrozinium der Klosterkirche
15. August 2016 – Einsiedeln

Offenbarung 11:19a; 12,1-61, 10b
Psalm 45: Astiti regina dextris tuis ornata auro ex Ophir
1 Kor 15: 20-27
Lukas 1: 39-56

Gelobt sei Jesus Christus!
„Die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ofirgold.“

Es ist für mich eine grosse Freude heute hier in der Abtei von Einsiedeln zu sein, um gemeinsam mit Ihnen und der Klostergemeinschaft das Hochfest Mariä Himmelfahrt, das Patrozinium der Klosterkirche, zu feiern. Einsiedeln und auch die in den Himmel aufgenommene Jungfrau Maria, sind ein Teil meiner Geschichte und deshalb bin ich froh und dankbar, heute hier diese Messe feiern zu können. Der Bischof, der (1889) meine Heimatdiözese in den Vereinigten Staaten gegründet hat, Monsignore Martin Marty, war Mönch hier in Einsiedeln. Im übertragenen Sinn kann ich somit sagen, auch wenn es vielleicht unpassend ist, dass ich mich heute in meiner Mutterkirche befinde.

Seit meiner Geburt, hat das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel mein Leben begleitet und zwar vom ersten Augenblick an, als ich das Licht der Welt erblickte, kurz vor Mitternacht am 14. August 1950. Denn nach der Geburt hat eine fromme Schwester im Spital meiner Mutter vorgeschlagen, den 15. August als Geburtsdatum eintragen zu lassen. Sie hat es nicht getan, vielleicht weil sie zu dieser nächtlichen Stunde den Sinn des Vorschlages der Schwester nicht richtig begriffen hat. Das heutige Fest war für mich immer eine Freude, auch wenn ich mir bewusst bin, dass das Dogma von der Aufnahme Mariens in den Himmel hie und da bei anderen Katholiken Schwierigkeiten hervorruft.
Ich möchte kurz mit Euch über die Schwierigkeiten diesem Dogma gegenüber nachdenken. Hier der Text aus dem Katechismus zu diesem grossen Geheimnis:

966
"Schliesslich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod" Die Aufnahme der heilegen Jungfrau ist eine einzigartige Teilhabe and der Auferstehung ihres Sohnes und eine Vorwegname der Auferstehung der anderen Christen.
"Bei deiner Niederkunft has du die Jungfräulichkeit bewahrt, bei deinem Entschlafen hast du die Welt nicht verlassen, o Mutter Gottes. Du bist zurückgekehrt zum Quell des Lebens, die du den lebendigen Gott empfingst und durch deine Gebete unsere Seelen vom Tod befreien wirst"


Im Alter von 16 Jahren wurde mir das Glück zuteil Pate bei der Taufe und Firmung meines Onkels zu werden. Ich wurde Pate/Zeuge für ihn, der zu diesem Zeitpunkt schon älter als sechzig war. Während seiner ganzen Ehe bis zu jenem Tag, hat dieser Onkel (als Nicht-Getaufter) seine geliebte Gattin – sie war vielleicht fünfzehn Jahre älter als meine Mutter –, jeden Sonntag zur Messe begleitet. Als meine Tante schwer erkrankte und in Todesgefahr war, hat mein Onkel entschieden, dass er sie, falls sie sterben sollte, durch den Empfang seiner Taufe trösten wolle. Die Tante ist dann wieder gesund geworden und beide haben noch mehr als 20 Jahre miteinander gelebt. Nun nach der Taufe des Onkels, in voller Gemeinschaft nicht nur im Leben, sondern auch im Glauben.

Ich erzähle hier von meinem Onkel, weil ich mich daran erinnere, dass seine einzige grosse Schwierigkeit mit dem katholischen Glauben jedes Jahr am heutigen Tag auftrat und sich auf die erste Lesung aus der Offenbarung bezog, die vom Drachen etc. spricht. Mein Onkel berichtete mir von seiner Frustration. Als junger Theologe im Seminar und dann als junger Priester glaubte ich immer, dass ich die Frustration meines Onkels damit lösen kann, indem ich ihm jedes Jahr erklärte, dass es sich bei den Texten der Apokalypse um eine literarische Gattung handle, um Bilder, die nicht wörtlich zu verstehen seien. Die Tatsache, dass die Frustration meines Onkels jahrelang anhielt, lässt mich im Rückblick daran denken, dass die Schwierigkeit meines Onkels nicht mit dem Drachen zusammenhing, sondern mit etwas anderem. Vielleicht war ich zu kurz angebunden und zu wenig aufmerksam, um den tiefen Sinn seiner Schwierigkeit zu erkennen. Ich denke, dass sein Problem und seine Schwierigkeiten mit dem Dogma der Himmelfahrt Mariens, darin bestanden, dass dieses Geheimnis unserem Glaubensbekenntnis an die Auferstehung der Toten und die kommende Welt eine konkrete Gestalt gibt. Die Aufnahme Mariens in den Himmel ist ein direkter Vergleich mit der Auferstehung Jesu.

Jetzt, mit 66 Jahren beginne ich zu glauben, dass die Schwierigkeit, nicht nur meines Onkels, sich nicht auf die Erklärungen über die literarische Gattung konzentriert, sondern viel grundlegender ist. Ich denke, dass es sich um unseren Glauben an den Sieg Christi handelt, der sich in der himmlischen Herrlichkeit seiner Mutter Maria widerspiegelt. Die Aufnahme Mariens verleiht der Herrschaft Christi durch seinen Sieg über den Tod Haut und Knochen und lässt uns gleichzeitig an diesem Sieg teilhaben, wie es die Worte aus der heutigen Zweiten Lesung erklären:
„Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füsse gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füssen gelegt.“

Das Geheimnis von Maria, die am Ende ihres irdischen Lebens in den Himmel aufgenommen wurde, von Maria, der Muttergottes, die sich nun mit Leib und Seele in der Herrlichkeit mit ihrem Sohn befindet, kann so zusammengefasst werden: Maria ist ohne Zweifel und in einer greifbaren Weise das Fundament unserer Hoffnung, dass wir über die Sünde und den Tod siegen werden. In ihr erhält unser Glaube an die Auferstehung Christi eine tiefe und aktuelle Wirklichkeit, die unser eigenes Leben betrifft, Söhne und Töchter einer so grossen Mutter. Die Aufnahme Mariens in den Himmel fordert unser Bekenntnis zum zentralen Artikel unseres Glaubens heraus, zur Auferstehung der Toten in Christus, denn dieses Geheimnis betrifft mich in einer direkten und persönlichen Weise.

Darin bestand die Krise des Onkels und vieler anderer, in der Tatsache, dass viele heutzutage nicht oft an unser Schicksal denken, an unsere Würde, die wir nach dem Willen Gottes haben, der der Schöpfer und Erlöser der Welt ist. Die Aufnahme Mariens in den Himmel sollte uns Gläubigen grosse Freude und Trost schenken und doch ist der 15. August aufgrund der Schwäche oder der Unvollkommenheit unseres Glaubens für uns eine Herausforderung.

Indem mein Onkel dem Drachen in der Apokalypse die Schuld gab, offenbarte er einen mangelhaften oder inkonsequenten Glauben in unser persönliches Schicksal im Himmel mit Christus und seiner Mutter. Als junger Mann habe ich leider meine Aufgabe als Pate nicht klar gesehen, nämlich zu versuchen den glimmenden Docht seines Glaubens neu zu entfachen.

„Die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ofirgold.“

Möge die Muttergottes greifbar machen, was grosse Heilige und Doktoren der Kirche uns gelehrt haben im Blick auf die Radikalität und die Reinheit, die unseren Einsatz in der Nachfolge Christi charakterisieren müssen. Maria gibt uns einen grossen Schubs, damit wir das grosse Geheimnis unseres ewigen Heiles in Christus verstehen und empfangen können.

Gelobt sei Jesus Christus!

Heilige Maria, Stern des Ostens, hilf deinen Kindern!

Tuesday, July 12, 2016

“…do this, and you will live.”

15th Sunday in Ordinary Time
at St. James’, Spanish Place, London
10:30 am - 10 July 2016
Deuteronomy 30: 10-14
Colossians 1: 15-20
Luke 10: 25-37

Permit me to focus on one exchange from today’s Gospel, from the Parable of the Good Samaritan:
Just then a lawyer stood up to test Jesus. “Teacher,” he said, “what must I do to inherit eternal life?” He said to him, “What is written in the law? What do you read there?” He answered, “You shall love the Lord your God with all your heart, and with all your soul, and with all your strength, and with all your mind; and your neighbor as yourself.” And he said to him, “You have given the right answer; do this, and you will live.” (Luke 10: 25-28)

“…do this, and you will live.” There is something to be said for the idea that not much in our world really changes. The conversation just cited, from almost 2000 years ago, could easily have taken place in our day and time. There is a difference in so far as our media tend to drown out the people who ask that ultimate question: “Teacher… what must I do to inherit eternal life?” Even so, the lawyer or scholar of the law who posed the question to Jesus is not unlike those today who ask. Whether they ask the question as he did or not, whether they ask out of a certain skepticism or not, we are still left with the impression that for many in society the Christian life is far from something self-evident, that it must be something obscure or esoteric, something less than straightforward. Make no mistake about it; that impression is wrong: that is not what the faith is about. As profound as our faith is, there is nothing remote or puzzlingly mysterious about it. Although spiritual elders make up part of our tradition, gurus just do not. No, as the first reading says, what the faith requires of us if we would come to God is not a dream quest; rather, it is very near, already in your mouth and in your heart.

Maybe what has changed in 2000 years of history is the general notion of what we mean by common sense, of what we mean by close at hand. One hears all too much from people who promote the notion of tolerance (which is not the same as genuine love of neighbor); they sing the praises of tolerance as if it were a virtue. They are mistaken even if they are many and tend to intimidate those who know better. They would have us bound by the command to political correctness in speech, because of an affirmation of pluralism seen somehow as a value (as if love in the Christian sense did not bind me rather to speak a word of correction when necessary). We know the danger of succumbing to such popular opinions: Pope Benedict was among those who in this context spoke about the tyranny of relativism.

Relativism should be labeled indifferentism, what some of my favorite authors lament as a symptom of a loss of culture or of a need to recover our sure points of reference, our cultural roots. The goal or hope would be that what should be always and everywhere understandable would once again belong to us all. Already back in 1939 people like T.S. Elliot were talking about the need for a shared Christian patrimony, something less than a shared faith, but still a basis which would allow us to talk to each other and enjoy a measure of mutual understanding. However, as important as such is for society, it is not really an appropriate Sunday message. No, in matters of faith, the individual must take precedence; the question of obedience to the law and of what are the great commandments goes to the heart of who I am as a person before God. We will leave the crisis of culture thing to the intellectuals and the classroom.

Real hope of victory exists if we but hold steadfastly to the “Exhortation to Choose Life” which we just heard from the Old Testament book of Deuteronomy:
“…when you obey the LORD your God by observing his commandments and decrees that are written in this book of the law, because you turn to the LORD your God with all your heart and with all your soul. Surely, this commandment that I am commanding you today is not too hard for you, nor is it too far away.” (Deut. 30: 10-11).

So speaks the Old Testament. If we were to obey God’s law that would be a mighty step forward, but Christ asks something more of us the baptized. In the New Testament He has placed the accent on the twofold command to love God and neighbor and to do so united to Him in His teaching and witness. We need to understand and confess just who Jesus is for each of us individually and for the sake of the life of the world. We need to hold fast to the God Whom we can see, to the only Son of our Heavenly Father. If we are true to Christ and to Him in His Kingly Supremacy, we need not face alone the burden of the law or the daunting challenge of restoring culture and a common language to society. It is a matter of truth and right order; we are in Christ and therefore not estranged from the world as created and willed by God; in God’s world, rather we are at home. Because of Jesus, we can affirm that the foreign lies elsewhere and not in us:“He is the image of the invisible God, the firstborn of all creation;” (Col. 1:15) Jesus is simply there and He is ours. Seeing and loving Jesus for Who He is, confessing Him as Lord, is the path to life eternal, the foundation and motor for the call to obey the two great commandments of love of God and love of neighbor. “Teacher,” he said, “what must I do to inherit eternal life?”

It could very well be true what people say about atheism being more militant or aggressive today; I have no doubt that we need to invest more as believers in the study and exercise of apologetics; we need to know our faith better and share it more naturally, especially within the circle of our family and friends. We need better to be able to speak out about the reason for our hope in Christ. Even so, Jesus’ answer to the lawyer, pointing out the obvious to him, is also directive for us.

That is the point, really, of the parable of the Good Samaritan: it is in fact one of the constant pillars of the preaching and teaching of Pope Francis. We are called to draw close to our neighbor and not to pass him by. “…do this, and you will live.”  The notion of tolerance misses the point of what our loving Lord wills for us in this life and beyond. We need to start by spurning the empty darkness, which those without Jesus would propagate in a world rather created by God for eternity in light, life and love. Simple basics, simple catechism, if you have neglected them, go back to them! Turn away from the mantras of those who do not know God living and true. “Surely, this commandment that I am commanding you today is not too hard for you, nor is it too far away.”


Sunday, June 19, 2016

Go and Be Reconciled (Father's Day Edition)



5th Sunday after Pentecost
St. Mary’s in Salem
19 June 2016
1 Peter 3: 8-15
Matthew 5: 20-24

I am really going to have to be more careful about choosing the time period when I come home for vacation each year and perhaps vary it a bit more. Thanks to the kind invitation of your pastor, I find myself here in Salem two years in a row on Father’s Day. My worry is that Father Martin might start talking about an unbroken tradition since time immemorial and expect to see me every year on this date! Either that or all the dads in Salem will come to expect me on this date. Not a bad thing, but I am just saying.

At any rate, best wishes to all the dads here present, as today we thank God for our earthly fathers, both the living and the deceased. We pray fervently for those who have preceded us in death and for those still on this earth we pray they might always better reflect the love of God our Heavenly Father and help to draw us their children into the mystery of the Eternal One, Living and True, from Whom all that is draws life and being. Happy Father’s Day!

To my way of thinking, on this the 5th Sunday after Pentecost, St. Matthew’s Gospel presents us one the toughest daily challenges which is ours as Catholics and that is: living reconciled with those who are given to us in this life. It is a great challenge because it does not depend upon one side alone; it is very much a two-way street as these two lines from the Gospel show:

“So when you are offering your gift at the altar, if you remember that your brother or sister has something against you, leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother or sister, and then come and offer your gift.”

“…and if you say, ‘You fool,’ you will be liable to the hell of fire.”

People who live in the real world often know better than some of us clergy and understand quite clearly the import of what the Lord Jesus is demanding of us with these words “…leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother or sister…” You and I might just deceive ourselves into thinking that what Christ commands we can accomplish by personal resolve, by the force of our own will: “…gee I’m sorry, no, honestly I am!” First be reconciled to your brother or sister: how often have we encountered among family, extended relation, friends and neighbors, situations which just don’t resolve themselves with an “I am sorry” no matter how sincere? Reconciliation has two sides to it and if the other party is unwilling, it is almost as if the gift or sacrifice is destined to remain permanently sitting there on the altar waiting to be offered until the difference between us finally be resolved.

In terms of the importance of reconciliation, which is intimately bound to the two great commands of love of God and neighbor, another very familiar passage comes to mind: sacrifices and oblations you want not, holocausts and sin offerings you sought not, but rather a heart ready to do your will, O God. And what is God’s will? That we would put on His mind, that our hearts would be one with the heart, with the love of Christ. What about that estranged brother or sister, that workmate or neighbor? I can freely say I am sorry and in a big hearted way I can even forgive. Right? Great! But Christ’s point in today’s Gospel is how does the other party feel towards us. Do they still hold something against us and keep their distance? As prudent as it is to avoid conflict by keeping our distance, it does not seem to me that the Lord is going to let us off the hook with a simple, “Well, I’ve done my part”. For admission to the altar of sacrifice, for participation in the oblation which the priest offers on our behalf something more is required. I am not the judge of when satisfaction has been made for past transgression. I don’t determine myself when I have done enough to be admitted to Divine worship.

“So when you are offering your gift at the altar, if you remember that your brother or sister has something against you, leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother or sister, and then come and offer your gift.”

The Lord Jesus is being eminently fair in so far as He promises eternal damnation to those who refuse to forgive, who express disdain for the other, even if our differences don’t go beyond calling that brother or sister a fool. Nonetheless, having wronged the brother or sister, or at least in some way being responsible for that resentment, I cannot force the other to forgive and be reconciled. God is demanding something heroic of us; the sacrifice, the oblation required of us must touch our very being.

I cannot help but think of the meditation by Thomas a` Kempis on the unjust condemnation of the Son of God before Pilate:

“LORD JESUS CHRIST, everlasting Joy of the saints, I bless and thank you for enduring that angry crowd’s loud and arrogant cry against you, as the people furiously shouted: Away with him! Away with him! Crucify him! How intense was the rage of that miserable crowd! How inhuman the cruelty of those chief priests and Pharisees! No fear whatsoever could deter them from killing you, and no reason could restrain them from shedding your innocent blood. Though the heathen judge was disposed to show some compassion on your behalf, nevertheless, the hearts of the people were so hardened that they demanded further brutality.” [Tylenda,  Joseph N. On The Passion Of Christ According To The Four Evangelists (p. 48). Ignatius Press. Kindle Edition.]

One of the great scandals held against us as practicing Catholics would be our failure to accept undeserved suffering and take earnestly Christ’s command that we seek reconciliation with our brother or sister before approaching the altar of God to offer our gift. Too little attention is paid to the condemnation which falls on the other who judges and holds us at arm’s length. That the forgiveness, that the desire to make up and place divisions aside involves both parties is clear. Sadly, those who rightly or wrongly see themselves as having been offended hold back out of a false sense of what is their due in justice. Angry with a brother, insulting a sister, classing somebody a fool: they all deserve hellfire says the Gospel. The thing cannot be whitewashed, without in imitation of Christ the humble sacrifice of my own very life the gift might as well remain on the altar.


My worthy and fruitful participation in the Holy Sacrifice of this Altar depends upon my heart. My expression of love for the invisible Godhead can only be corroborated by the love of the brother or sister whom I can see. The brother or sister who holds a grudge against you may be in the wrong, but even to the point of enduring gross injustice, we move first in Christ to mend the broken and wounded, to establish through whatever personal sacrifice it may cost that oneness of mind and heart which is the will of our Heavenly Lord for our worthy participation in that sacrifice which alone gives glory to God. ...sacrifices and oblations you want not, holocausts and sin offerings you sought not, but rather a heart ready to do your will, O God.

PROPERANTES ADVENTUM DIEI DEI