Friday, February 10, 2017

Crux - Spes Unica



Pater Pio Gebetsgruppe Gebetsnachmittag
Christkönig Kirche, in Turgi AG
Donnerstag, 9. Februar 2017
(Votivmesse mit Lesungen vom Tag)
Gn 2:18-25
Mk 7:24-30

Gelobt sei Jesus Christus!

Ohne Zweifel, sind die Lesung und das Evangelium vom Tag (wenn ich das so sagen darf) ein bisschen spielerisch in ihrer Erzählung. Ich würde sagen, dass dadurch beide auf eine lehrmässigen Zweck zielen. Wir können von beiden etwas lernen. Sie wollen uns etwas Wichtiges, eine Wahrheit, mitteilen.

Lasst mich erklären, was ich mit „spielerisch“ meine! In der heutigen Lesung aus dem Buch Genesis heisst es:
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde.“

Es geht dann weiter: „Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch…“. Das lehrt uns, dass Adam seinesgleichen nur in Eva gefunden hat, in der Frau. Kuscheltiere reichten nicht aus! Spielerisch, oder? Eindeutig, aber ja spielerisch!

Vom Evangelium lernen wir, dass man die Zurückweisung der Syrophönizierin auch ein bisschen spielerisch betrachten muss. Der Herr Jesus Christus verfehlte sich nicht dieser leidenden Frau gegenüber. Seine Barmherzigkeit ihr gegenüber hat durch diesen Austausch eine fast vollkommene Klarheit gefunden. Wir können davon lernen. Die Klarheit, die Effektivität oder der Erfolg in unserem Leben gelangen öfters über Wege ans Ziel, die nicht so gradlinig sind.  

Bei der Vorbereitung auf die Heilige Messe für heute habe ich gemerkt, dass die Kollekte zugunsten des Spitals San Giovanni Rotondo (Casa Sollievo/ Erleichterung, Trost) eingezogen wird. Es ist sehr gut, dass Ihr entschieden habt Euer Fürbittgebet mit einer materiellen Gabe zu verbinden. Das entspricht ganz dem Willen des grossen Heiligen von Pietralcina. Dieses doppelte Zeugnis des Gebetes und der materiellen Hilfe ist sehr bedeutsam und verdient unsere Anerkennung.

Nicht wenige unserer Zeitgenossen kämpfen mit diesen zwei Dingen in ihrem Glaubensleben, über das ich heute Nachmittag eine kurze Betrachtung anstellen möchte. Zuerst über die Wirkung des Gebetes und dann über die Klarheit oder Macht des Zeugnisses christlichen Lebens durch Werke der Nächstenliebe, vor allem aber durch die gelebten Tugenden.

Wenn es auch wahr ist, dass wir uns quasi blind dem geheimnisvollen Gott anvertrauen müssen, möchte ich einen Moment dabei verweilen, dass derjenigen, der den Herrn liebt, eine Sicherheit erhält auf seinem Weg zu Gott. Trotz aller Tränen und Leiden.

Wie kann ich durch mein Leben das Evangelium verkünden? Wie kann ich andere für den wahren Glauben an Jesus, den König der Ehren, den höchsten Priester des neuen und ewigen Bundes gewinnen? Vielleicht habe ich aus der Sicht der Erfolge in Sachen des Glaubens, in der Geschichte meiner eigenen Familie nichts zu rühmen. Vielleicht haben sich meine Angehörigen (Brüder, Schwestern etc.) trotz meines guten Beispiels oder das meiner Eltern oder ihrer Generation in der Familie vom katholischen Glauben entfernt. Vielleicht hat mein Gatte oder meine Ehefrau nie die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche vollständig umarmt, oder hat sie sogar verlassen? Vielleicht finden die Kinder trotz unseres guten Beispiels oder Rates als Erwachsene nicht mehr in der Kirche?

Um ehrlich zu sein, gibt es dafür nur geringen Trost in den Mahnungen, die wir von den Anderen erhalten, die uns zur Geduld und Ausdauer aufrufen, gemäss dem Motto: „man weiss ja nie“. Gerade deshalb ist unsere Betrachtung des Lebens des heiligen Priester Pater Pio so wichtig, ja sie ist sogar der Schlüssel zum richtigen Verständnis von Sinn und Wirkung unseres Zeugnisses. Pater Pio hat sich aus Liebe zu Gott und aus Gehorsam seinen Oberen gegenüber unterworfen, begraben im Geheimnis des Kreuzes Christi, dessen Leidensmerkmale er auf seinem eigenen Körper getragen hat. Es gibt solche, die beklagen die offensichtliche Falschheit einiger „Fans“ des Heiligen, solche, die nie den Rat befolgt haben, sich zu bekehren und ihr Leben zu ändern, trotz der „Hurras“, mit denen sie manchmal mangels Reue die Ohren der anderen verstopften, ihren Blick erblinden liessen und ihre Herzen dem Wort, das uns vor der ewigen Verdammnis errettet, verschlossen haben.

Der Thron Jesu ist das Kreuz auf Kalvaria. Der Herr ist das Zeichen, dem widersprochen wird, das seit zweitausend Jahren fortfährt zu stören und zu trennen, das aber die Welt besiegt. Meine erste Botschaft an Euch heute ist: Umarmt ohne Vorbehalte das Kreuz Christi! Auch ohne die Stigmata wie Pater Pio sie hatte, müsst Ihr Euch im Glauben an den König, der erhoben ist über die Menschen, vereinen. Der Sieg über die Sünde und den Tod gehört Christus in seiner Kirche, seiner geliebten Braut.

Zweitens! Ich will Euch in Eurem Fürbittgebet unter dem Patronat von Pater Pio ermutigen. Auf Kalvaria zwingt das Gebet Gott nicht, aber es ergibt sich in seinen heiligen Willen zur Rettung der Welt. In den vergangenen Tagen habe ich einen historischen Roman gelesen, der 1860 geschrieben worden ist. Er erzählt von den Taten einiger der berühmtesten Märtyrer jener schweren Zeit, die der Herrschaft des Kaisers Konstantin und dem Edikt von Mailand vorausgegangen ist, das zum ersten Mal der Kirche im Römischen Reich Freiheit gewährt hat. Vielleicht entspricht das Profil, dieser Heiligen am Ende des dritten und am Beginn des vierten Jahrhunderts, das der Autor entwirft, mehr jenem aus dem 19. Jahrhundert. Aber das spielt keine Rolle. Vielmehr denke ich, dass die Ahnung wichtig ist, dass es Gemeinsamkeiten gibt im Leben und in der Geschichte und dass diese uns mit der Kirche und mit Christus verbinden durch die Taufe und die Firmung. Wer der sonntäglichen Messe treu bleibt, der Beichte und der Busse als Vorbereitung für einen würdigen Empfang der Heiligen Kommunion, wird die Dinge wie Christus sehen und mit ihm wird er den Kampf gegen die Dunkelheit gewinnen.

„Sie erwiderte ihm: Ja, du hast recht, Herr! Aber auch für die Hunde unter dem Tisch fällt etwas von dem Brot ab, das die Kinder essen. Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der Dämon hat deine Tochter verlassen. Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der Dämon es verlassen hatte.“

Wir irren uns oft, wenn wir meinen, dass wir die Hand des guten Gottes bezwingen können. Pater Pio hat das nie gemacht: er ist mit Christus begraben worden in seinem priesterlichen Dienst und in seinem Gebetsleben. Die Allerseligste Jungfrau Maria, die Muttergottes, hat ihrem Sohn nie Befehle erteilt. Nach dem Wort des Erzengels Gabriel bei der Verkündigung hat Maria zu seinem Leben und seinem Leiden bis zum Tod am Kreuz immer „Ja“ gesagt. “Fiat voluntas Tua”, Dein Wille geschehe! Dein Reich komme! Wir müssen noch mehr danach streben, uns diese Worte der Muttergottes anzueignen und für unser Leben immer besser und tiefer zu verstehen.

Ich möchte Euch ermutigen, Euch mit dem gekreuzigten Christus zu identifizieren wie es seine Mutter und auch Pater Pio getan haben. Wir müssen nie aufhören, Gott im Gebet für uns selber und für die anderen anzuflehen, vor allem für unsere Verwandten und Angehörigen. Wir dürfen nie an der Wirkung unserer guten Werke in der Gemeinschaft mit Christus und seiner Mutter zweifeln. Unsere Rettung geschieht durch das Kreuz, das wir die Ehre haben zu umarmen, wie es die Heiligen durch alle Zeiten hindurch getan haben. Vielleicht ist der Weg nicht schnurgerade, aber der Weg ist vom ewigen Vater so gewollt. Er liebt uns und will uns aufnehmen in die erhabene Gemeinschaft mit seinem einzigen Sohn im Heiligen Geist.

Amen! So sei es!

Gelobt sei Jesus Christus!


Sunday, January 29, 2017

The Iter leading To and From the Source and Summit

I am becoming ever more pensive (perhaps skeptical) about the defensive stance which many clergy and some lay people who claim to be "mainstream Catholic" are taking toward any innovation pointing in the direction of the tradition, be it in terms of liturgical restoration or faithfulness to doctrine, the Church's constant teaching. Perhaps this quote from a pious old Catholic novel from the 19th Century can help to explain:

"You think so now, Fabiola; but you know not the force of universal prejudice, the weight of falsehood daily repeated. How many noble minds, fine intellects, and loving hearts have they enslaved, and induced to believe us to be all that we are not, something even worse than the worst of others!" [Wiseman, Nicholas Patrick. Fabiola  Or, The Church of the Catacombs (1860) (Kindle Locations 5439-5441). UNKNOWN. Kindle Edition.]

Wiseman attributes these words to Saint Agnes, awaiting in prison her martyrdom, visited by her pagan cousin and friend Fabiola. The "mainstream" may not be pagan, but their hostility toward brothers and sisters in the faith seeking to embrace the historical Church in its continuity strikes me as a similar "universal prejudice"

My pensiveness stems from the conviction that many have traded the notion of a genuinely creative faithfulness to the Will of Christ for His Church and the salvation of the world for something, well, improvised, as can be documented by much of what goes on in your average parish liturgical setting. Let me quote an abstract from his upcoming book, How the Liturgical Reform and the Contemporary Ars Celebrandi Are Remote Contributors to the Crisis on Marriage and Family, © 2015 Dr. Peter A. Kwasniewski:

"A musical repertoire that is people-oriented rather than God-oriented, turning us towards each other rather than to the Blessed Trinity and the mysteries of salvation, promotes the false impression that worship is something we do from and for ourselves, a communal self-help ritual that vaguely gestures towards the divine but in a way that validates our own assumptions. In expressing themes of togetherness, equality, and non-judging attitudes, the message of popular liturgical songs is too easily assimilated to or confused with secular ideas of equality between all humans and between men and women (on every level) and bars the way to making necessary judgments about states of objective human disorder or discordance from natural law and divine law.
In other words, the direction of popular liturgical music offers yet another instance of surrendering to the seemingly invincible forces of secularization, which delivers a message of its own contrary to that of divine revelation, as I have sketched above when speaking of social and sexual confusion. The music reflects and strengthens a worldview or mentality that is at odds with traditional Christian doctrine and devotion, thus playing into the hands of those who would see Church doctrine altered and devotions reconceived and reconfigured. If the liturgy and its centuries-old music can be changed at a whim, why cannot women be priests, or contraception be approved, or remarried divorcees be admitted to communion?
Such reasoning may be simplistic, but it cannot be denied that there are powerful forces at work in the Catholic community that suggest and support the inference, and pastors have done far too little to discern and counteract those forces."

"Them's fightin' words?" Only if you want them to be or if you ascribe to the "universal prejudice".

In my preaching and conversation, I try and point out that something went very wrong in the implementation of the Council teaching on Sunday Eucharist, the Holy Sacrifice of the Mass as the "source and summit of Christian existence". Whether by error or design, the post-conciliar implementation efforts stripped Sunday of all that leads to or flows from it, if you aren't on the parish liturgy committee or part of the music ministry. Daily prayer in the life of many of the baptized gets short shrift and the immediate preparation for Sunday, Saturday night Confession with the common recitation of the Holy Rosary during Adoration and Benediction or during Lent with communal Stations of the Cross, followed by quiet time for individual celebration of the Sacrament of Penance is rare in many places. The one hour fast before Holy Communion is none at all, as is evidenced by the tons of chewing gum scraped off the bottoms of pews.

The Council Fathers wanted renewal and so do I. I don't know how anyone can claim we got it, nohow.

During this centennial year of the Fatima Apparitions I hope and pray that the message entrusted by the Mother of God to little children might touch the hearts of both adults and children. If you think the notion of "restoration" sounds obscurantist, well, try vowing ourselves to picking up where our parents and grandparents left off. Here it comes! Not rupture, but continuity according to the mind of our Lord and Savior Jesus Christ. We have no time to spare.

PROPERANTES ADVENTUM DIEI DEI



Sunday, January 22, 2017

Homily - 70th Anniversary of Aid to the Church in Need

KIRCHE IN NOT
Gedenkgottesdienst für die verfolgten Christen
22 JANUAR 2017, Luzern
3. Sonntag im Jahres Kreis
Is 8:23—9:3
1 Kor 1:10-13, 17
Mt 4:12-23

Gelobt sei Jesus Christus!

Ohne die Bedeutung der materiellen Hilfe unterbewerten zu wollen, die wir zugunsten der in vielen Teilen der Welt leidenden Kirche, kann ich mir nichts vorstellen, was im Gedenken an Pater Werenfried van Straaten, angemessener wäre, als heute hier zu stehen und mit Ihnen diese jährliche Messe zu feiern im Gedenken an unsere Brüder und Schwestern in Christus, die leiden. Dieses Jahr feiert KIRCHE IN NOT! 70 Jahre. Das päpstliche Werk ist nur wenig älter als ich! Vivat! Crescat! Et floreat!

„Einst hat der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“

Halten wir uns diese Worte des Propheten Jesaia vor Augen. Nehmen wir sie als geschichtliches Zeugnis dessen, was geschehen ist. Worte über das Volk Israel, das so sehr gelitten hat. Nehmen wir sie so, wie sie sind und beziehen wir sie auf uns, d.h. prophetische Worte auf Christus hin. Christus, der das Licht der Welt ist, welches die Dunkelheit vertreibt und Hoffnung bringt.

Schon und noch nicht:  Was sollen wir über das Leiden sagen, dem die Kirche Gottes ausgesetzt ist? Was können wir über die Christen sagen, die heute in vielen Ländern der Welt verfolgt werden? Wie sollen wir beten, wenn wir konfrontiert werden mit den Leiden unserer Brüder und Schwestern in Christus? Unserer Brüder und Schwestern, die Ausgebeutet werden, geschlagen, ermordet und als Gemeinschaft ausgelöscht werden zusammen mit ihrem geschichtlichen und kulturellen Erbe! Wie sollen wir dem Leiden begegnen, besonders wenn es ungerechterweise über uns kommt?

Sicher, in diesem Leben bewahrt uns Gott nicht vor allem, auch nicht uns, seine im eingeborenen Sohn vielgeliebten Söhne und Töchter. Der himmlische Vater schliesst uns nicht ein in eine sichere und undurchlässige Hülle. Das Leiden, besonders wenn es durch Verfolgung oder Krankheit über uns kommt, ist ein wesentlicher und schwieriger Aspekt des grossen Geheimnisses der Sünde und der Freiheit des Menschen. Es ist dieses grosse Geheimnis, dass Gott gewisse Dinge zulässt aus Respekt vor der menschlichen Freiheit. Er lässt sogar Dinge zu, die besonders schwer auf uns lasten, auf uns, seinen Allerliebsten.

Sicher, es handelt sich hier um das Böse, das heisst um den Bösen, welcher das Volk Gottes terrorisiert. Dieses von Gott geliebte und vom Bösen terrorisierte Volk bemüht sich in dieser Welt darum, seinen Teil beizutragen zur Rettung der Welt und in seinem Leben das zu ergänzen, was an den Leiden Christi noch fehlt. Es ist also eine äusserst wichtige Aufgabe, wenn wir hier in dieser Kirche das vollkommene Opfer darbringen und mit Eifer für unsere Brüder und Schwestern beten, die auf dem Schlachtfeld gegen das Böse in der Welt stehen: gegen das Böse, das Christus ablehnt und seine Braut verfolgt.

Als Jesus erfahren hatte, das Herodes den Johannes den Täufer gefangengenommen hatte, zog er sich in die Gegend von Kafarnaum zurück, also ins heidnische Galiläa, in ein völlig abgelegenes Gebiet. Dieser Rückzug ins abgelegene Galiläa, diese Entscheidung, sich zurückzuziehen scheint nicht angebracht für einen, der sich im Kampf engagieren will. Aber, wie wir im Evangelium sehen, ist es doch genauso: Galiläa ist der Ausgangspunkt für das Wirken des Erlösers!

 „Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ 

Jesus hat sich dazu entschieden, den Teufel nicht herauszufordern mit einem direkten Angriff gegen das Böse in der grossen kaiserlichen Stadt, das heisst im Zentrum der Widergöttlichen Kräfte. Jesus hat seinen Kampf vielmehr aufgenommen am abgelegenen See von Genezareth. Er hat seinen Kampf aufgenommen mit der an einfache Fischer gerichteten Einladung zur Umkehr. Eine Einladung, die gerichtet war an Simon Petrus, an dessen Bruder Andreas, an Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus.

Es ist nicht die Eroberung, der Kreuzzug oder das erhobene Schwert, welches den Drachen provoziert, das Symbol für den Bösen, sondern die Bescheidenheit der Nacht zu Betlehem, der Sohn der von der Frau geboren wurde. Das Leiden, welches die Braut Christi, die Kirche, trifft, die Verfolgung der Kirche, der wirklich treuen Kirche, wie sie im Bild der Frau in der Apokalypse dargestellt ist, muss uns nicht überraschen. Dieses Leiden ist etwas, was unsern Blick auf den Horizont unserer wirklichen Hoffnung lenkt, auf die letzte und unvergängliche Hoffnung im Jenseits.

„Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.“

„Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.“

Sagen wir es so: Die wirkliche Herausforderung für uns in der Nachfolge Christi ist die Überzeugung Jesu zu unser eigenen zu machen, das heisst diese echte Überzeugung, welche unseren Lebenslauf in Christus auf das ewige Leben hin ausrichtet. Das abgelegene Galiläa mit seiner Bedeutungslosigkeit ist, wenn Sie so wollen, das Zentrum, das Wesentliche. Auf dem Spiel steht immer eine von den Kräften des Bösen abgelehnte Freiheit. Die Ablehnung der Freiheit hinterlässt eine Versklavung an die irdischen Dinge und will auch dann nichts anderes, wenn der unausweichliche Tod dem Gang durch dieses Tal der Tränen ein Ende setzt.

Wie können wir für die leidende Kirche beten? Leidenschaftlich – sicher! Mit Vertrauen auf den Herrn, der uns zweifellos erhört! Am Anfang der Kirche waren die Zeugnisse der ersten Märtyrer ermutigende Zeugnisse für die Gemeinschaft der Glaubenden. Möge das Zeugnis der neuen Märtyrer und Bekenner dasselbe für uns sein.

Die Christenverfolgung scheine eine ungerechte und unanständige Sache zu sein – und sie ist es auch. Aber zugleich stellen uns die Berichte des Leidens und der heroischen Tugenden der Märtyrer, die wir im Stundengebet und im Martyrologium der Kirche lesen können vor das Geheimnis der getauften und gelebten Hoffnung des Lebens in Gemeinschaft mit dem Gekreuzigten.

Pater Werenfried van Straaten war in seinem grossen Eifer leidenschaftlich darum bemüht, das Leiden unserer Mitbrüder und Schwestern zu lindern. Lasst uns dasselbe tun im Bewusstsein, dass wir es für die Braut Christi tun, welche sich mit dem geopferten Lamm Gottes identifiziert, welches am Kreuz die Schlacht gegen den Bösen gewonnen hat. Am Kreuz hat Christus die ganze Schöpfung erneuert und die Pforten des Himmels geöffnet.


Gelobt sei Jesus Christus!




Wednesday, January 18, 2017

Eucharist and Ministerial Priesthood in the Life of a Catholic

Adoration Perpétuelle à Fribourg
Messe Festive
Mercredi, 18 Janvier 2017
Heb 7:1-3, 15-17
Mk 3:1-6


„Tu es sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech“

“Au sujet de Melchisédek, on ne parle ni de père ni de mère, ni d’ancêtres, ni d’un commencement d’existence ni d’une fin de vie ; cela le fait ressembler au Fils de Dieu : il demeure prêtre pour toujours”.

En ce sens, peut-être que nous pouvons dire que Melchisédek, roi de Salem, est aussi sans pouvoir. Oui, pour moi catholique, l'identification avec Melchisédek (...sans père, sans mère, sans généalogie, etc.) me donne l'impression d'être comme lui sans pouvoir dans ce monde, sans aucune influence, et par conséquent plutôt inutile et exclu. L'impression que donne la Sainte Écriture de Melchisédek est tout d'abord celle d’un personnage mystérieux, et en ce sens détaché de la vie d'un peuple. C'est à partir de ce sentiment, juste ou non, que je tire la conclusion que Melchisédek n'est pas tellement roi, mais plutôt prêtre, c’est-à-dire sans pouvoir. Cette impression serait typique, et beaucoup parmi les pauvres de Yahvé s’expriment dans ce sens, même s'ils se trompent. Cette impuissance n’est pas le véritable sort du disciple du Christ. Malgré toute la compassion que j'ai pour ceux qui trouvent que leur situation dans l'Eglise de Dieu est difficile, qui trouvent leur sort humainement parlant, presque impossible, je veux me distancer de cette attitude. Bien que nous soyons dans la vallée de larmes, notre situation comme fidèles n’est pas désespérée, c’est-à-dire "sans pouvoir".

Pourquoi? Pour plusieurs raisons, mais surtout parce que ce n'est pas là la logique du monde catholique, ce n'est pas la logique du sacrifice de la messe, l'Eucharistie; ce n'est pas la logique de l'Adoration du Saint-Sacrement. Nous, en tant que membres individuels de l'Église catholique, le peuple eucharistique, nous ne sommes jamais seuls et détachés. Nous sommes solidaires! Pour notre part, nous sommes comme des perles d'une chaîne ininterrompue, oui, perpétuelle. Chacun de nous, comme individu, se trouve devant le Saint-Sacrement d'une manière représentative pour les autres. Au long du temps et en collaboration avec d'autres fidèles, ici à Fribourg, et partout dans le monde, nous prenons part au dialogue universel voulu par Dieu de toute éternité dans son plan de la création et du salut de l'univers. Nous sommes l’Eglise du Christ, l’Épouse de l’Agneau, le rayonnement de sa gloire dans le temps et l'éternité.

La Lettre aux Hébreux nous donne un traité presque mystique de la nature du sacerdoce du Nouveau Testament, celui de Jésus-Christ, le Roi éternel et Grand Prêtre universel, selon l'ordre de Melchisédek. Certainement, le sacerdoce ministériel, est la condition sine qua non pour la célébration de l'Eucharistie, mais nous tous en tant que membres du peuple sacerdotal, nous vivons notre identité baptismale dans le monde en référence au Sacrement, qui nous soutient et nous transforme, donnant gloire à Dieu le Père, par le Fils, dans l'unité du Saint-Esprit.

Il y a une lutte en ce sens, dans l'Eglise d'aujourd'hui, pour le sacrifice de la messe offert sur l'autel par les prêtres de la Nouvelle Alliance. On minimise l'importance de la Sainte Messe offerte par le prêtre. On va jusqu'à nier la nécessité du Saint Sacrifice dominical pour notre "pouvoir vivre". Je fais allusion aux mots de Saint Justin devant le tribunal, lui qui confessait avant son martyre : "Sans l'Eucharistie du dimanche, nous ne pouvons pas vivre". Ceux qui nient le fait que le combat pour la Sainte Messe fait rage autour de nous se font des illusions, fortement. La crise des vocations au sacerdoce, est certes une crise de la foi et de la générosité dans la famille, mais c’est surtout un effet secondaire de la sécheresse, du manque de dévotion envers le Dieu Saint, dans le Sacrement de l'autel. Ce qui se passe de nos jours dans la communauté de l'Eglise ressemble au drame du passage de Saint-Marc que nous venons d'entendre:

(Jésus) “dit à l’homme qui avait la main atrophiée : « Lève-toi, viens au milieu. » Et s’adressant aux autres : « Est-il permis, le jour du sabbat, de faire le bien ou de faire le mal ? de sauver une vie ou de tuer ? » Mais eux se taisaient. Alors, promenant sur eux un regard de colère, navré de l’endurcissement de leurs cœurs, il dit à l’homme : « Étends la main. » Il l’étendit, et sa main redevint normale. Une fois sortis, les pharisiens se réunirent en conseil avec les partisans d’Hérode contre Jésus, pour voir comment le faire périr.“

Il se fait illusion, celui qui pense rester indifférent à la Personne du Fils de Dieu. Il n'y a qu'un seul Roi et Prêtre, un seul qui commande jusqu’aux confins de la terre. Avec un peu d'exagération, on peut dire que chacun de nous est en quelque sorte comme l'homme à la main atrophiée. Alors, notre attention et notre obéissance au Seigneur („étends ta main!") durant notre adoration de Dieu présent parmi nous dans le Sacrement, nous rendra disponible à Son don de santé, de guérison et, finalement, de salut éternel. 

Une fois par mois dans une messe festive les membres de l'Adoration Perpétuelle à Fribourg présentent leur obéissance au Christ qui nous appelle du Tabernacle “fons et culmen”(“source et sommet”). Nous tirons de cette source rafraîchissement et force pour nous opposer aux Pharisiens et aux Hérodiens qui nient l'Epoux et son Règne pour le salut du monde.

Je veux vous encourager dans votre engagement commun à l'adoration. Espérons que de ces heures de silence cachées avec Jésus Eucharistie et par la participation fervente au sacrifice de la messe, le dimanche et autant que possible pendant la semaine, va briller une lumière dans notre monde et tout le monde qui nous entoure. „Tu es sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech“. Notre monde, grand et petit, à besoin d’être consacré au Christ Seigneur. Il n'y a ni évasion ni faiblesse, ni timidité, à rendre honneur et gloire au Roi de l’Univers. Abraham et Saint Paul aussi, ont perçu l'autorité de Melchisédek, prêtre du Dieu Très-Haut. Dans notre dépouillement, dans notre impuissance, prions pour que nous entraînions les autres vers le Dieu Unique, Vivant et Vrai, dans le Christ Jésus.


PROPERANTES ADVENTUM DIEI DEI


Monday, December 26, 2016

Frohbotschaft, Drohbotschaft!

PUER NATUS EST PRO NOBIS!


Viderunt omnes termini terrae salutare Dei nostri.


For some odd reason, in these very days I have been cursed or privileged with a kind of new awareness, a shocking sensation of how in the world it must feel to be people who have for decades and still do wield the German expression "Frohbotschaft, Drohbotschaft" (FD), or its equivalent in some other language, against the shepherds and preachers within the Church who are trying to do their very best to lead others to Christ, true to the faith as it comes to us from the Apostles. It's the very same "no" some children, once grown, interpose to their parents' best efforts to share the faith with their offspring.

This FD posture has always been foreign to me and utterly impossible for me to reconcile with the faith gifted to me by my parents' loving witness and in which I have now grown almost old myself. I've always experienced this FD opposition to the Church's Tradition as not unlike a big, fat club swung indiscriminately against folk, against parents and especially against priests and bishops, against all those trying their loving best to be faithful to Christ and His saving word of salvation. Now, for whatever reason, I seem to have gained some appreciation for their funk. This is not to say that I accept it as a tenable position within the body Catholic; it is their mood, this negativism, so blunting and paralyzing, which I have sort of come to appreciate for whatever reason or insight. It hurts and fills me with compassion for those so afflicted.

When someone is in an FD mood, possessed or obsessed by such a negative spirit, there's nothing the apostle can say or do to touch this heart. This cant (there's no other way to describe it from outside) would seem to describe the guilty or intransigent party to a conflict, which one could label a case of irreconcilable differences. Confronted by one adept at FD, one cannot help but be tempted of despairing not only of the possibility of truth or nobility winning the argument but even of achieving together some sort of shared life lived under a flag of truce. The estrangement is total here and I wonder at the tolerance the Church has shown toward any number of FD movements over the past decades.

Today on St. Stephen, I was thinking about what is at stake in the FD position. It cannot be other than the heart of the Creed, our faith in the person and nature of Jesus Christ. Those who opposed Stephen, those who with Saul ultimately stoned him to death, would not accept Stephen's witness to the Son of God. To say they were faithless is accurate, but ultimately it's the rage which taints the FD position and renders it a negation, challenging the fullness of faith with proposals, but ultimately not exceeding a very bitter "no" to the Good News.

The other day, a priest told me about a conflict he had with the redaction of the parish bulletin and the description of the various services offered therein on any given weekend. He insisted that it should be noted in the parish bulletin where and which were Masses and which were services of the word. The FD opposition was furious and nearly "stoned" him for his profession of faith in the source and summit of Christian existence, namely the Holy Sacrifice of the Mass.

From the Second Reading of today's Office (A sermon of St Fulgentius of Ruspe, entitled: The armour of love):

"Yesterday we celebrated the birth in time of our eternal King. Today we celebrate the triumphant suffering of his soldier.
  Yesterday our king, clothed in his robe of flesh, left his place in the virgin’s womb and graciously visited the world. Today his soldier leaves the tabernacle of his body and goes triumphantly to heaven.
  Our king, despite his exalted majesty, came in humility for our sake; yet he did not come empty-handed. He brought his soldiers a great gift that not only enriched them but also made them unconquerable in battle, for it was the gift of love, which was to bring men to share in his divinity. He gave of his bounty, yet without any loss to himself. In a marvelous way he changed into wealth the poverty of his faithful followers while remaining in full possession of his own inexhaustible riches.
  And so the love that brought Christ from heaven to earth raised Stephen from earth to heaven; shown first in the king, it later shone forth in his soldier. Love was Stephen’s weapon by which he gained every battle, and so won the crown signified by his name. His love of God kept him from yielding to the ferocious mob; his love for his neighbour made him pray for those who were stoning him. Love inspired him to reprove those who erred, to make them amend; love led him to pray for those who stoned him, to save them from punishment. Strengthened by the power of his love, he overcame the raging cruelty of Saul and won his persecutor on earth as his companion in heaven. In his holy and tireless love he longed to gain by prayer those whom he could not convert by admonition.
  Now at last, Paul rejoices with Stephen, with Stephen he delights in the glory of Christ, with Stephen he exalts, with Stephen he reigns. Stephen went first, slain by the stones thrown by Paul, but Paul followed after, helped by the prayer of Stephen. This, surely, is the true life, my brothers, a life in which Paul feels no shame because of Stephen’s death, and Stephen delights in Paul’s companionship, for love fills them both with joy. It was Stephen’s love that prevailed over the cruelty of the mob, and it was Paul’s love that covered the multitude of his sins; it was love that won for both of them the kingdom of heaven.
  Love, indeed, is the source of all good things; it is an impregnable defence,- and the way that leads to heaven. He who walks in love can neither go astray nor be afraid: love guides him, protects him, and brings him to his journey’s end.
  My brothers, Christ made love the stairway that would enable all Christians to climb to heaven. Hold fast to it, therefore, in all sincerity, give one another practical proof of it, and by your progress in it, make your ascent together."

I need to believe with Fulgentius and the whole tradition that Christ-like love can win the victory over the FD funk. In the face of something so dark and sad, it is not easy, but the love which has come into the world truly casts out darkness.


Wednesday, December 21, 2016

Established Church: The Volkskirche Debate


With the "O Antiphons" under a full head of steam as we go hurtling toward the great feast of the Nativity of Our Lord and Savior, it always seems as though the Second Apostle to Germany, St. Peter Canisius, gets short shrift on his feast day. One of the joys of 2016 for me was celebrating the feast of the Archangels at the altar where Canisius is buried in Fribourg. The recollection of that blessing made me pensive this morning and drew me to a quote from the second reading for his office of today:

“So, after daring to approach your most loving heart and to plunge my thirst in it, I received a promise from you of a garment made of three parts: these were to cover my soul in its nakedness, and to belong especially to my religious profession. They were peace, love and perseverance. Protected by this garment of salvation, I was confident that I would lack nothing but all would succeed and give you glory.”

When we reflect upon St. Peter's role as apostle to Germany, we encounter first and foremost a consecrated soul, a man on fire with Christ's love, whose heart was at one with that of his Lord. It was thus that he could achieve so much in restoring Catholic faith. The qualities of the priest Canisius are something worth begging the Lord to bestow upon His Church in the persons of new apostles for the faith and they are worth priests begging for themselves that "three part garment": peace, love and perseverance. Even a diocesan priest would be good to be clothed with such a glorious garment.

Too often we fail to recognize that the Counter Reform was the long awaited beginning to the much needed reform of the Catholic Church in the 16th Century. In the persons of St. Peter and other religious, it was a thoroughly charismatic and evangelical movement carried forth by the example of spirit-filled men and women, who founded or renewed institutes of perfection for that very purpose in the Church. The so-called reform nunciatures, like the one in Luzern, were also intended for the reform of the Catholic Church, but seemingly had much less traction than the holy men and women who drew others to Christ by their personal witness. Everyone has their theories on Church reform. The Church being a visible body with a social dimension, the rational component to reform and governance is undeniable. Without discounting the pragmatic, I think I'd like to reserve center stage for the greats like St. Peter Canisius.

These days I am reading: Orestes Augustus Brownson's "The American Republic: constitution, tendencies and destiny". He wrote just after the Civil War in the United States and despite or perhaps because of that tragedy is very high on the American experiment in democracy and governance, especially with regard to the constitution. I am wondering not so much if (a century and a half later) he would feel obliged to revise his observations seeing how things are going today in the great Republic, but whether (on a very different topic near to my heart) and how he'd pronounce himself, namely on the issue of Church governance and reform. I am tempted this because Brownson was so unashamedly Catholic. For civil government Brownson is convinced that statesmanship as he defines it trumps virtue for the sake of governing and even empire building. Is it just a lack of great statesmen which renders our civil society so dysfunctional? What can we say about that "perfect society", as the Church once was called? Is it any less dysfunctional than the state today? What is needed for governing the Church? Different than civil leaders, should church leaders be holy? Here's his statesmanship quote which got me thinking about that question:

"Edward the Confessor was a saint, and yet be prepared the way for the Norman conquest of England; and France owes infinitely less to St. Louis than to Louis XI., Richelieu, and Napoleon, who, though no saints, were statesmen. What is specially needed in statesmen is public spirit, intelligence, foresight, broad views, manly feelings, wisdom, energy, resolution; and when statesmen with these qualities are placed at the head of affairs, the state, if not already lost, can, however far gone it may be, be recovered, restored, reinvigorated, advanced, and private vice and corruption disappear in the splendor of public virtue. Providence is always present in the affairs of nations, but not to work miracles to counteract the natural effects of the ignorance, ineptness, short-sightedness, narrow views, public stupidity, and imbecility of rulers, because they are irreproachable and saintly in their private characters and relations, as was Henry VI. of England, or, in some respects, Louis XVI. of France. Providence is God intervening through the laws he by his creative act gives to creatures, not their suspension or abrogation. It was the corruption of the statesmen, in substituting the barbaric element for the proper Roman, to which no one contributed more than Constantine, the first Christian emperor, that was the real cause of the downfall of Rome, and the centuries of barbarism that followed, relieved only by the superhuman zeal and charity of the church to save souls and restore civilization."  (Brownson, p. 73, Kindle Edition). 

 Brownson has various theories on government and from whence it draws its authority. Beyond the  "sanctity versus bravado" debate as it may apply to church, we can say that ecclesiologies as well would seem to be multiple and I think it legitimate to ask which might be the right one or the one which best defines the Church in its nature and mission. If I could, I would ask Brownson to take a stance on what I experience here in Europe as all too common: an idle attempt especially by church professionals of an older generation (over 50) to prop up what is referred to in German as the "Volkskirche" and which might best be rendered in English by the expression "the Established Church" without necessarily implying an unwavering bond between throne and altar. Once upon a time, plagues or wars emptied churches, but today and not only in Europe the bane of organized Christianity as a churchgoing thing seems to be disaffection or indifference. The parallels to what St. Peter Canisius or St. Francis de Sales experienced are not to be discounted. At any rate, "Volkskirche" is no more and it would seem the older professional crowd seeks to recover or restore it, as if it were the only way or the best way to be Church. Peculiar to the notion of "Volkskirche" is the image of it which is commonly expressed by the admonition to "keep the church tower in the village". By holding and maintaining properties, like church buildings, the advocates of this notion of "Volkskirche" would seem to want to declare their eagerness to keep the option open for a return to popular religion, where those now empty pews would all of a sudden be filled again...

Apart from the desirability on all sides of recovering as many fallen away Catholics and their offspring for the life of faith in the Catholic Church as possible, if you will, the "Volkskirche" mentality is at odds with the oft quoted Ratzingerian speculation about the real possibility that to remain faithful to Christ the Church might just have to let go of its real estate and become very small again. In more upbeat fashion, George Weigel and others describe faithfulness to the founding will of Christ within His One, Holy, Catholic and Apostolic Church in terms of Evangelical Catholicism. To my mind, theirs (Ratzinger and Company's) is a dynamic school and that of the "Volkskirche" static, sclerotic and ultimately destructive, as it is willing to sacrifice all to keep the church tower in the village. A Canisius like closeness to the Heart of the Redeemer does not seemed to be factored into the "established church" mentality. Despite its pretense at being progressive and open, the stance of your typical "Volkskirche" (We are Church) campaign is tainted by rupture (as one strips and whitewashes these same towers adapting them to accommodate some form of the Zeitgeist) with the living tradition which binds us to Christ within His Church. Their slogan seems to be "Cut your losses, but save the bell tower!"

More often than not, the advocates of this form of "Volkskirche" ignore the centrality of Sunday Mass and the ministerial priesthood to the Catholic equation. Dogma and morals typically take a back seat to some sense of belonging or entitlement grounded in a vague personal option or physical proximity to that church tower. Years ago, we saw it in the United States when cloakrooms and "fellowship" entered into our Sunday Catholic vocabulary and practice. Aesthetics apart, devotion and awe are seemingly less valuable than communicating some vague sense of belonging. "Volkskirche" advocates would see themselves justified in keeping the place swept and ready for the day someone might demand their services. They are wrong to the extent that their fascination with brick and mortar is carried on at the expense of the living Christ, Whose Bride we identify most clearly as She acts in the worthy celebration of the seven Sacraments. As St. Justin Martyr testified so clearly before his pagan judge, without Sunday (Eucharist) we cannot live. The terms for Sunday's celebration are handed down to us from the tradition by Christ's Will. The village church tower, for all its sentimental significance, is not what makes us Church.

 "When an unclean spirit goes out of a person it roams through arid regions searching for rest but finds none. Then it says, 'I will return to my home from which I came.' But upon returning, it finds it empty, swept clean, and put in order. Then it goes and brings back with itself seven other spirits more evil than itself, and they move in and dwell there; and the last condition of that person is worse than the first. Thus it will be with this evil generation." (Mt. 12: 44-45)

In a sense, I suppose Brownson is being unfair to the memory of civil leaders with a fame for sanctity by discounting the possibility of their possessing at the same time the qualities of genuine statesmen. Perhaps St. Louis failed as a statesman, but few for example would contest the qualities of statesmanship of St. Stephen of Hungary. While Celestine V, as Pope, did not evidence any particular skills at governance, St. Charles Borromeo certainly did. On second thought, maybe Brownson would disqualify himself if asked to speak or write on the qualities of Church governance. It is not an easy topic and I guess I would let him off the hook. Even so, I would like to hammer out a strategy for how best to be Church today. To say that it has to be innovative and dynamic to be alive would seem totally wrongheaded if that meant jettisoning all that which Justin Martyr and countless saints in every age have died for, namely the Holy Sacrifice of the Mass, the source and summit of Christian existence. St. Peter Canisius being close to the Heart of Christ and transformed by His saving grace is worlds away for striving to maintain rootedness in village or city borough.

Discernment is in many ways a very odd word. I think it leads me well, even if not always that surely. St. Ignatius of Loyola in explaining how discernment works talked of how he on his sick bed discarded his tales of chivalry and adventure for the reading of the life of Christ and His saints. I think I would tell him, if I could, that this whole business of "established church" whitewashed, swept and seemingly rational leaves me tired and distant from our living Lord. I wouldn't want to be too black and white about the whole thing, but my heart is drawn to something which clearly leads to and flows from the worthy celebration of the Holy Eucharist, something turned more to the Lord. Better the pilgrimage than the bell tower close at hand; better the yearning than the familiar proximity of the tidy space without its Eucharistic Lord.




Sunday, December 11, 2016

My Favorite Book for 2016

Even though December is but half gone, I no longer expect to be surprised by a better book for 2016:

The Awakening of Miss Prim: A Novel
Fenollera, Natalia Sanmartin.
Atria Books. Kindle Edition. 

Natalia Sanmartin Fenollera is a journalist and novelist based in Madrid, Spain. She is Comment Editor of the Spanish economics and business daily newspaper Cinco Días. This is her debut novel; it was originally published in Spanish in 2011 as El despertar de la señorita Prim. It bears a Copyright © 2013 by Natalia Sanmartin Fenollera in Spanish and for the English language translation copyright © 2014 by Sonia Soto.

My attention was drawn to the novel by a book review published by the son of John Senior, who lauds the book as accomplishing that which his father had so wanted to do, namely, in the art form of the novel to flesh out his world of ideas. Knowing both of John Senior's books and the legacy he has bequeathed to the world in numerous religious and priestly vocations from among his former university students and most appreciative of the beacon which is Clear Creek Monastery in Oklahoma, I cannot help but agree with Senior's son and thank God that Natalia Sanmartin Fenollera has so eminently succeeded at her task.

As far as new novelists go generally, I am a skeptic and have cast aside more than one from disappointment and delusion. This work however was such that I really did not want to put it down. Everything is right about it: narrative, landscape or visual descriptions, character studies. The food descriptions, especially of teas, desserts and hot chocolates may be a bit over the top, but perhaps only while I can't reconcile them with my diet! Perhaps it is a book more for women than men, but Natalie casts a benevolent eye in the direction of her men characters as well. Far from tedious, the book is genuinely profound and surpasses, if you will, John Senior, in bringing his ideas to life.

It would be wrong to see the book as a blue print for homeschooling, although discussion of the education of children and the recovery/promotion of Western culture are as central to her work as they were to John Senior's. I don't think that her focus on the awakening of a young woman to life and culture in all its wholesomeness is necessarily conditioned by any particular bias due to the fact, obviously, that Natalia is herself a woman. As notably G.K. Chesterton before her, so she has understood the primacy of women in nurturing or fostering human development or culture at its exquisite best. The novel is an uncompromising attack or critique, without a hint of harangue, against contemporary educational models and a vapid caricature of feminism, which deprive both sexes of their God-given glory and true dignity.

I know some thoughtful and truly admirable women to whom I would love to make a gift of this book, as well as no too few men, especially priests and bishops, who could benefit from a read.


They think that they regret the past, 
when they are but longing after the future. 
—John Henry Newman

Take and read!