Tuesday, June 13, 2017

St. Anthony, the New Man of the Gospel

Sankt Antonius von Padua,
Patrozinium - Wahlfahrtskirche, Egg
13. Juni 2017
Is. 61:1-3d
Lk. 10:1-9


Gelobt sei Jesus Christus!

„Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.“

Warum ist der Heilige Antonius so populär, so beliebt? Warum lieben die Menschen praktisch überall in der Welt diesen Heiligen? Es kann nicht sein, dass es nur deswegen ist, weil er bei der Suche nach verlorenen Dingen hilft. Ich glaube, dass ein Grund für seine Popularität auch in dem Bild liegt, das wir von ihm haben: Der Heilige Antonius, ein schöner und sympathischer Franziskaner, der den Menschen dieses Freudenöl und diesen Jubel bringt, von dem der Prophet Jesaia spricht. Das Franziskanergewand, das der Hl. Antonius trägt, ist kein Trauergewand und wir können dem Heiligen nicht vorwerfen, dass er „Dealer“ der Verzweiflung sei. Mit seiner besonderen Gabe, beim Wiederfinden verlorener und verzweifelt gesuchter Dinge zu helfen, hat der Heilige Antonius die Menschen in der katholischen Kirche schon immer ermutigt und ihnen ein gesundes Mass an Freude geschenkt. Dies gilt ganz besonders für die armen Menschen, die ja gar nicht anders können, als die verlorenen Dinge zu suchen. Erlauben wir uns an seinem Festtag eine Verallgemeinerung und sagen, dass der Hl. Antonius ein grosser Zeuge der besseren Welt ist, welche die katholische Kirche immer und überall ans Licht bringt. 

 „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“

Antonius ist der grosse Prediger der Franziskaner; ja er ist sogar ein Kirchenlehrer. Er lebte im Mittelalter und im Bettelorden der Franziskaner eingetreten. Geschichtlich kann man sagen, dass die Franziskaner mit Antonius an der Spitze in einer Zeit voller Verzweiflung das reine Licht des Evangeliums wieder zum Leuchten gebracht haben. Sie haben es in Wort und Tat getan. Sie haben es als Friedensstifter getan. Die radikale Armut von Antonius bezeichnet und beweist die Echtheit seiner Botschaft, die er im Namen Christi und für Seine Kirche verkündet. Der Hl. Antonius hat auf die göttliche Berufung ohne Vorbehalte geantwortet, genauso, wie es Jesus gewünscht hat. Antonius hat alles zurückgelassen und ist seinem göttlichen Meister gefolgt. Er tat dies immer voller Freude. Dies ganz im Gegensatz zum reichen Jüngling im Evangelium, der traurig wegging, weil er sich nicht von den Materiellen Gütern dieser Welt trennen konnte. Antonius wählte die volle Identifikation mit dem Herrn, die evangelische Armut.

Die Ikonographie stellt Antonius immer als Jüngling dar, mehr noch als einen schönen Mann, der, ganz im Gegensatz zum Hl. Franz von Assisi, scheinbar nie Hunger gelitten hat. In Wirklichkeit kann das aber nicht so gewesen sein. Ich möchte wetten, dass Antonius eine eher magere Figur hatte. Sein schönes Aussehen auf den künstlerischen Darstellungen ist Ausdruck der Sympathie, welche die Leute ihm entgegenbrachten oder sogar ein Ausdruck der Zugänglichkeit und echten Vitalität des vom jungen Franziskaner so eindrücklich verkündeten Evangeliums. Antonius wachte des Nachts im Gebet in Gemeinschaft mit dem Jesuskind. Typisch für die Mendikanten dieser Zeit, lebte auch Antonius vom Herrn. Er legte nicht grossen Wert auf essen, trinken oder schlafen. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt war zu unterrichten, zu predigen oder sich zu Fuss von einem Ort zum andern zu bewegen, dann war er im Gebet versunken, in tiefer Gemeinschaft mit seinem göttlichen Meister.

„Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt.“

Antonius – von Gott gesalbt. Wo können wir heute einen finden, der dir ähnlich ist? Wie können wir Gott noch besser dienen, diesen Gott in Christus, den wir so sehr lieben sollen, weil er uns so sehr und von Ewigkeit her geliebt hat. Wegen seiner Klarheit, Reinheit und wegen dem Glanz seines Lichtes (Antonius ist mit nur 36 Jahren verstorben) dient der “Doctor Evangelicus” Antonius zu weit mehr als nur dazu, verlorene Schlüssel unter einer Zeitung zu finden oder das entlaufene Hündchen auf der Strasse. Wo können wir heute einen Menschen finden, der ihm an Tugend und Einsatz ähnlich wäre?

Unsere Welt benötigt so sehr ein neues aufblühen des radikalen Eifers, der den Hl. Antonius und die andern Franziskaner der ersten Stunde dazu bewogen hat, Christus ohne Vorbehalte nachzufolgen. Dieser Eifer hat die Kirche gerettet aus gewissen Auswüchsen und Irrtümern, die in jener Zeit vorherrschten. Heute, in unserer Welt, scheint es, als habe die Mittelmässigkeit die Oberhand. Es ist typisch in unseren Tagen, dass wir Menschen begegnen, welche wie der reiche Jüngling am bequemen, einfachen, beliebigen und farblosen anhangen – Menschen, die nichts hören wollen von der evangelischen Einladung zum Verzicht. Auf Englisch werden diese Menschen “millennials” genannt. Sie sind nicht bereit zu Opfer und Entbehrung. Sie werden auch niemals von jemandem des Nachts überrascht und beobachtet werden wie der Hl. Antonius als er betend das Jesuskind auf dem Arme trug.

Wenn ich Ihnen hier in der Antoniuskirche in Egg eine Botschaft mitgeben könnte, so wäre es dies: Lassen Sie sich berühren tief berühren von dieser Schönheit des jungen Antonius. Antonius ist einzigartig. Seine Schönheit ist anders als diejenige des jungen Märtyrers Mauritius und anders als die leuchtende Grosszügigkeit, welche den Hl. Martin auszeichnet. Antonius ist der kompromisslose Verkünder des Evangeliums, der Bettelbruder. Antonius muss angenommen und geliebt werden, so wie er ist, - oder er muss abgelehnt werden wie schon sein Meister Jesus. Der Heilige Antonius ist ein Prediger des Evangeliums, der seinen Zuhörern das Jüngste Gericht vor Augen hält, diese für das Leben letzte und entscheidende Stunde. Offenheit dem Hl. Antonius gegenüber wird gewiss etwas zufolge für das Leben haben. Wenn wir uns der Botschaft des Heiligen Antonius öffnen, so kann das den einen oder anderen zu Ordensleben führen, oder zum Priestertum. Alles aber immer so, wie es von der Mutter Kirche gewollt ist. Ohne diese Launen und Fantasien, welche die von den Aposteln überlieferten Traditionen neu definieren wollen. Wenn wir uns dem Hl. Antonius und seiner Askese öffnen, so könnte das für andere bedeuten die Bereitschaft, die sakramentale Berufung zur Ehe voll und ganz zu verstehen und zu leben: Das grosszügige Opfer, sich in der Ehe der Gabe des Lebens zu öffnen und die Askese, sich der Erziehung der Kinder zu widmen in einem Leben des Gebetes zu Hause. Ja, das ist die Schönheit, welche unsere Welt verwandelt.

Der Hl. Vinzenz Ferrer wurde in der Kunst oft dargestellt als Engel der Apokalypse, mit Flügeln, Trompete in der Hand und den Finger der andern Hand erhoben zur Ermahnung. Man hat den Hl. Vinzenz angerufen zur Befreiung von der Pest. Antonius scheint mir liebenswürdiger und mehr geeignet für unsere Zeit. Hoffen wir, dass sich unsere Welt vom jungen Antonius inspirieren und herausfordern lässt, um Christus in seiner Kirche nachzufolgen.

 „Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.“

Unsere Welt braucht Christus und seine Mutter Maria, von der wir in diesem Jahr den hundertsten Jahrestag ihrer Erscheinungen in Fatima feiern. Wer die Tradition ablehnt, lehnt auch die katholische Kirche selber in ihrer Fülle ab. Wer aber die Kirche ablehnt, dem fehlt Freudenöl und Jubel. Es gibt wenig oder gar keinen Grund zur Hoffnung für diejenigen, welche ihr Leben der Illusion der Neuheit und der Selbstbestimmung verkaufen. Was wollen diejenigen, welche das kraftvolle Beispiel des Hl. Antonius zurückweisen? Trauergewand… Verzweiflung? Sorry! Ich wähle Christus und Sein Evangelium und ich hoffe, dass auch Sie dasselbe wählen. Als Mann des Friedens und Verkünder des Evangeliums sehe ich es als meine frohe Pflicht, Ihnen die Worte des Evangeliums in Erinnerung zu rufen:  „Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. … Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.“

Heiliger Antonius, bitte für uns! In der Schönheit deiner Armut, verkleidet im zerfetzten Tuch deines Ordensgewandes, diesem Hochzeitlichen Gewand des Neuen Menschen – geh voran und führe uns zu Christus, unserem Bräutigam!





Sunday, June 11, 2017

Consecration to the Immaculate Heart of Mary - Trinity Sunday Homily

Hundertjahrfeier Fatima – Andeer
Dreifaltigkeitssonntag
11. Juni 2017
Ex 34:4b-6, 8-9
2 Kor 13:11-13
Joh 3:16-18


Gelobt sei Jesus Christus! 

oder in den Worten des Heiligen Paulus von der zweiten Lesung für den Dreifaltigkeitssonntag:
„Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“

Ich finde es überhaupt nicht bedenklich heute, die Lesungen für den Dreifaltigkeitssonntag zu nehmen und zugleich die Hundertjahrfeier der Erscheinungen der Muttergottes von Fatima hier in der Fatima Wallfahrtskirche von Andeer zu feiern. 

Damals auf dem Berg Sinai, war es Mose der sich an Gott den Allmächtigen Vater gewendet hat, mit den Worten:
„Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde und lass uns dein Eigentum sein!“

Ein ganz schönes Weihegebet würde ich sagen! Mose spielte damals eine Vermittlerrolle zwischen Gott und dem Volk Israel. Auf geheimnisvoller Weise, deutete er im prophetischen Sinn auf die Erlösung durch Jesus Christus. Der Sohn Gottes hat uns vollkommen ins Geheimnis des dreieinigen Gottes eingeführt und so von Sünde und Tod befreit. 

Vom Kreuz aus hat der Sohn Gottes uns seine Mutter als Weggefährtin und Vermittlerin vor dem Gnadenstuhl gegeben. Gott hat Maria unter allen seinen Geschöpfen auserwählt als Theotokos, Gottesgebärerin. In Maria, dem Zeichen des wahren und immerwährenden Bundes zwischen Gott und Seinem Volk, erkennen wir in tiefster Weise die Heiligkeit, zu der wir berufen sind als Volk Gottes in der Kirche. In der Verehrung der Seligen Jungfrau Maria haben wir stets eine Hilfe und Garantie für die Echtheit und Tiefe unserer Verehrung des dreifaltigen Gottes. Eine angemessene Verehrung der Heiligsten Gottesmutter garantiert die richtige Anbetung des allmächtigen Gottes durch Christus im Heiligen Geist. 

Das unbefleckte Herzen Marias! Maria alleine ist rein, ohne Sünde, die Braut des Lammes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Maria, die Königin des Universums, herrscht mit Ihrem Sohn Jesus, dem Nachkommen auf dem Thron Davids. Dieser Jesus herrscht nicht nur über Israel, sondern für immer als König der ewigen Herrlichkeit.

Wir dagegen erfreuen uns der Gnade der Vergebung und des ewigen Lebens. In der Taufe empfangen wir diese Gnade durch die Befreiung von der Erbsünde und in der Beichte durch die Vergebung der im Verlauf unseres Lebens begangenen Sünden. Durch die in den Sakramenten wirkende Gnade des Heiligen Geistes hat Gott uns zu seinen Kindern gemacht – zu Kindern durch Adoption, zu Brüdern und Schwestern des einzigen Sohnes Gottes, Jesus, dem Sohn der Jungfrau Maria. 

Das unbefleckte Herzen Marias! Wir sind gerettet durch den Tod Jesu am Kreuz. Die Rettung, die uns aus unseren Sünden befreit und zum ewigen Leben führt, ist nicht nur Rettung als Einzelpersonen. Bei der Erlösung in Christus handelt es sich um den Aufbau eines Reiches, den Aufbau des ewigen Reiches Gottes. Es handelt sich um die Versammlung der Völker, die in Christus ein Herz und eine Seele bilden.

Die Weltkirche feiert in diesem Jahr den 100. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes von Fatima. Am 13. Mai, anlässlich der Reise des Hl. Vaters nach Portugal, durften wir die Heiligsprechung von Jacinta und Francisco Marto erleben, zwei der drei kleinen Zeugen der Ereignisse vor 100 Jahren. Die Botschaft Fatimas ist aktueller denn je: Busse, Umkehr, Fürbitte für die armen Seelen im Fegefeuer und Gebet immer fest im Glauben vereint mit der Muttergottes!

Ich möchte noch einen Augenblick mit Ihnen nachdenken, und zwar über die Bedeutung der Verheissung der Einheit der Kirche als Vollendung der von allen Propheten gemachten Heilsverheissung, die wir bereits durch das Leiden unseres Herrn Jesus Christus und seine glorreiche Auferstehung von den Toten erkennen können. Die Kirche Gottes ist sichtbar in dieser Welt und die Einheit der Kirche mit und unter dem Nachfolger des Heiligen Petrus sollte fassbar sein. Darum können wir von der Wichtigkeit, sogar von der Dringlichkeit der Bitte sprechen, welche Maria in Fatima 1917 ausgesprochen und dann 1929 wiederholt hat, nämlich der Bitte, für die Bekehrung der Welt und Russlands zu beten durch die Weihe an ihr unbeflecktes Herz. Dazu gehört auch die höchst empfehlungswerte Praxis des ersten Samstags im Monat als Herz-Marien Samstag zu feiern und die Einladung meinerseits an Priester, wenn immer möglich die Marien-Messe samstags in der Früh für die Gläubigen zu opfern. 

Der Widerstand gewisser Kreise gegen dieses guten Werk der Weihe der Welt an Jesus durch Maria bedeutet ein mangelndes Vertrauen gegenüber dem Wort Gottes, das schon vor langer Zeit durch die Propheten ergangen ist, nämlich gegen das Wort, dass Gott mitten unter uns wohnen wird. Viele innerhalb und ausserhalb der katholischen Kirche versuchen die Einheit zu erzwingen mit Modellen, die vor allem auf Kompromissen und praktizierter Vernunft basieren. Aber Eine Sache alleine wäre nötig: Es ist notwendig, sich dem Schutz Marias anzuvertrauen.

Ich bitte Sie in ihrem alltäglichen Leben ein immerwährendes Gebet zu Maria zu erheben, in dem Sie nicht nur Ihr persönliches, dasjenige Ihrer Familie und Freunde, sondern die ganze Welt durch Maria ihrem Sohn, dem Ewigen König anzuvertrauen.

„Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde und lass uns dein Eigentum sein!“ 

Ein ganz schönes Weihegebet werde ich sagen!

Unbeflecktes Herz Marias – bitte für uns!

Gelobt sei Jesus Christus!




Wednesday, June 7, 2017

The Mission of the Catholic Press

L’Inauguration du siège du
Centre catholique des medias
à Lausanne -  mercredi, 7 juin 2017

Je suis très reconnaissant pour l'invitation à bénir le nouveau siège, ici à Lausanne, du Centre catholique des medias et pour l'occasion qui m'est ainsi offerte de formuler quelques réflexions à l'adresse particulièrement de l'association Cath-Info.

Le monde des communications sociales, qu'il s'agisse d'entreprises catholiques ou non, est un monde qu'on peut dire, sans trop exagérer, malmené. Il suffit de penser à l'expression anglaise omniprésente sur internet «FAKE NEWS», qui représente un blâme posé devant la porte de presque tous ceux qui travaillent dans le domaine du journalisme aujourd'hui.

Le journalisme catholique n’est pas tout à fait étranger à ce monde de «FAKE NEWS», même si, contrairement au journalisme laïc, la vocation catholique ne se limite pas à la présentation et l'analyse des informations sans faire référence aux valeurs chrétiennes. Il faut dire et redire que les services d'information catholiques trouvent leur raison d'être non pas dans le reportage objectif et sobre des événements, mais dans la proclamation de la Bonne Nouvelle qui l'accompagne.

Quelle possibilité ont les medias catholiques d’être respectés comme coopérateurs de l'Evangile quand ils utilisent des méthodes et des instruments qui ne se distinguent pas de ceux du monde séculier ? Ce serait beau si les medias catholiques pouvaient se dissocier de la critique et la mauvaise réputation, cette hypothèque négative du journalisme laïque, en tirant hors des flammes de la défiance, du manque de crédit, certains medias sociaux, qu'ils soient imprimés ou digitaux, des images ou du son, en les rebaptisant par la proclamation de l'Evangile.

Ce n’est pas facile. Dans de nombreux secteurs de l'Église elle-même, j'ai rencontré peu de sympathie pour l'idée que, aujourd'hui, il faudrait faire du journalisme catholique dans le même esprit que François de Sales. Le saint patron des journalistes catholiques, le grand évêque du temps de la Réforme, à Genève, François de Sales, ainsi que d'autres grands, par exemple de la Réforme catholique en Angleterre, publiaient dépliants, magazines et livres. Pour l’amour de Dieu ils s'efforçaient de répandre les livres de dévotion catholique afin de mettre de l'ordre dans la vie de l'Église et pour ramener les gens à la foi catholique. Au cours des siècles suivants, jusqu'à nos jours, il y a eu d'autres exemples de personnes qui ont réussi à offrir un soutien aux fidèles, puis à persuader un public encore plus large de reconsidérer le message de l'Eglise pour leur vie, et enfin (ce qui n'est pas moins important) à gagner la sympathie du grand public, même non-catholique, pour mieux faire comprendre et respecter l'Eglise et sa mission.

Il y a une résistance contre une telle entreprise, disqualifiée par certains comme apologétique et par conséquent rejetée par ceux qui se situent ailleurs dans le domaine des medias.

Même avant d'en venir à la question fondamentale du rôle des medias catholiques, il faut noter l’actualité d'une discussion pragmatique sur la pertinence et l'efficacité des medias tout simplement pour présenter, pour faire connaître l'Eglise et de ses activités. Comme dans le cas du nouveau Secrétariat des communications au Vatican, en Suisse romande aussi il faut affronter la question des finances et celle de savoir qui établit les priorités pour la présence de l'Eglise dans certains secteurs des medias.

Je crains qu’un petit discours comme celui-ci ne ressemble qu'à jeter une grenade en passant devant la porte. Je ne veux pas donner cette impression. Je veux encourager ceux qui pratiquent le journalisme catholique au milieu du monde à se découvrir différents des autres du fait de leur participation à la bonne œuvre de l’annonce de Jésus-Christ, Sauveur du monde.

Si l’apostolat de l'information ne conduit pas ceux qui cherchent Jésus dans la communauté de son Église, alors, il ne mène nulle part. « FAKE NEWS », c'est plutôt comme un trou noir, tandis que nous, à « Cath-Info », nous devons nous efforcer d'être le phare qui guide de la haute mer vers le port du salut, ou comme la lampe ou la ville sur la colline, qui attire, comme le décrit l'Evangile.


Je vous présente cette petite pensée avec tout mon respect et mes meilleurs vœux pour la poursuite de l'apostolat dans ce nouveau siège, à Lausanne!


Saturday, June 3, 2017

Vigil of Pentecost in the Cathedral of Fribourg

Vigile de PENTECÔTE
3 juin 2017 à la Cathédrale de Fribourg

Rom 8:22-27
Jn 7:37-39


Loué soit Jésus Christ !

„Si quelqu'un a soif, qu'il vienne à moi, et qu'il boive. Celui qui croit en moi, des fleuves d'eau vive couleront de son sein, comme dit l'Écriture“. 

Je veux parler un peu, non pas précisément et directement sur le concept, mais autour du concept de la vertu d'espérance, cette espérance qui est véritable, persévérante, absolue et chrétienne. Saint Paul dans sa lettre aux Romains parle de la création qui passe par «…les douleurs de l’enfantement » ! Le monde vivant et réel doit être perçu ainsi, mais nous aussi qui faisons profession de suivre le Christ, nous sommes comme elle, comme la création en attente : “…nous aussi, qui avons les prémices de l'Esprit, nous soupirons en nous-mêmes, en attendant l'adoption, la rédemption de notre corps”.

La Vigile de la Pentecôte, mieux, chaque veille chrétienne ou naturelle devrait être un peu comme cela, elle devrait être une chose douloureuse, anxieuse, dans l'attente de quelque chose de beau, comme l'expérience de la mère qui accouche. Nous veillons, dans le sens que nous implorons la grâce du Saint Esprit, ce même Esprit de la Pentecôte répandu par Jésus Ressuscité sur ces disciples dans le cénacle, afin que, jusqu'aux extrémités de la terre, le Seigneur de l'univers soit porté à la lumière du jour. Notre fête de ce soir ne peut pas être un simple souvenir de ce qui est arrivé, d’un événement qui reste dans le passé. Dans notre veillée ici, nous implorons Dieu pour un nouveau don de l'Esprit sur l'Église d’aujourd'hui. Nous prions et nous veillons “hic et nunc” pour que par la grâce du même Esprit de Vie, le Christ Roi soit manifesté maintenant au monde qui en a tant besoin, et cela en chacun et à travers chacun de nous !

“Car c'est en espérance que nous sommes sauvés”.

Je crains que dans le monde occidental, notre monde d’antique tradition chrétienne, nous ayons un peu perdu de nos jours le sens de la vigile, de la veille. Peut-être que cela explique l'impression donnée parfois, que la vie chrétienne est devenue (oserais-je le dire) insipide. Elle manque de sel. Ce qui devrait être le sel de la vie, a perdu son goût.

Nombreux sont les indices de ce fait. Si nous regardons, par exemple, la famille (à quelques exceptions près), nous voyons combien s'est perdue la pratique quotidienne des prières les plus élémentaires : à table, avant de se coucher, le matin pour offrir la journée au Seigneur. Par conséquent la famille ne vit pas la présence de Dieu. Malheureusement, on ne s'adresse même plus à la Mère de Dieu, à la maison, et on néglige le respect dû par chacun à l'ange gardien qui l'accompagne dans la vie. Une culture catholique de base, l'indice d'une foi vive, manque tout simplement dans la famille. On note encore que peu assistent régulièrement à la messe le dimanche et les jours de fêtes et cependant quand ils viennent à l'église, ils osent se présenter à la sainte communion sans trop de réflexion, et sans avoir recours au sacrement de pénitence. 

Ce sont là des signes d'une société qui vit superficiellement, sans confier son destin à Jésus, sans espérance ou attente dans ce monde, sans rester éveillée pour le jour du Seigneur et son jugement sur la terre.

“Car c'est en espérance que nous sommes sauvés”.

Notre dignité de personnes rachetées par la Croix de Jésus à travers les eaux du baptême se manifeste dans la trajectoire de notre chemin vers Dieu et l'éternité, que nous vivons déjà maintenant en espérance. Certains nient cette vérité fondamentale. Il existe en fait tout une catégorie de personnes vivant sans espoir qui "dépasse le rebord de leur verre" et elles tentent de me refuser la possibilité de parler ainsi. Je le fais quand-même, parce que personne n'a le droit de nous enlever la joie promise dans le Christ de notre foi et transmise par les Apôtres, c'est-à-dire par les douze protagonistes de cette première Veillée de Pentecôte.

La veillée est une partie constitutive de notre foi catholique. De nombreux passages du Nouveau Testament disent l'importance de rester éveillé et d'attendre ensemble le Seigneur. Pour n'en citer que deux : dans l'Evangile les trois disciples sur le mont Tabor, manquent presque de voir la Transfiguration de Jésus parce qu'ils étaient endormis, et n'avaient pas veillé avec Jésus en prière sur la montagne. Soudain ils se réveillent, ils sont effrayés, et Pierre marmonne quelque chose sur des tentes ou des cabanes, montrant ainsi que lui, le chef des apôtres, avec les yeux fermés était resté loin de l'événement sur la montagne. Les trois n'ont pas été attentifs à leur maître, ils n’étaient pas en syntonie avec l'action prophétique de Dieu dans le Christ. 

Une autre fois, nous lisons dans l'histoire de la Passion de Jésus au jardin de Gethsémani comment ces trois apôtres choisis s'endorment et manquent ainsi d'accompagner par amour le Seigneur Jésus à l'heure de l'épreuve.

Celui qui espère veille dans l'attente de l'Epoux, dans l'attente du Seigneur ! Soyez vigilants, car vous ne savez ni le jour ni l’heure ! La Vigile de la Pentecôte est célébrée par ceux qui, ensemble avec notre Mère l'Église, espèrent dans le Seigneur et ses promesses.

“Car c'est en espérance que nous sommes sauvés”.

L'autre jour, je ne me rappelle plus où, nous étions trois : avec moi, un jeune prêtre et une grand-mère, disons une dame vieille comme moi. Je parlais avec eux de ces mêmes choses, de l'urgence de récupérer l'espace familial pour Dieu, de vivre consciemment la foi. Le brave prêtre déclarait, certes un peu naïvement, que ce n'est pas facile pour les jeunes parents d'aujourd'hui. Il prétendait que les parents d'aujourd'hui ont une tâche plus difficile que ceux du passé. Je ne suis de cet avis, et je lui ai simplement demandé comment nos parents ont si bien réussi ? Pourquoi les jeunes adultes d’aujourd’hui sont-ils différents ? Pourquoi ne semblent-ils plus avoir conscience de la seule chose nécessaire en ce monde ? Peut-être parce qu'ils ne voient pas l'importance centrale de la foi catholique dans leur vie et la vie de leurs enfants ? Ou alors ils sont tout simplement endormis, inconscients ? Le prêtre m’a seulement regardé un peu comme ça.

J'ai lu l'autre jour le témoignage d'un groupe de jeunes Italiens entre 15 et 19 ans qui parlaient de la joie qu'ils ont trouvée comme membres d'un nouveau mouvement catholique, qui se réunit tous les dimanches matin. Ils racontaient entre-autre l'aventure de leurs randonnées dans la forêt ou la montagne. Il arrivait qu'ils soient hors de la couverture d'antenne pour leurs téléphones, qu'ils devaient mettre dans la poche. Alors ils pouvaient regarder la nature autour d'eux et s'entretenir avec leurs compagnons de marche ! Semble-t-il qu’ils ont découvert quelque chose de révolutionnaire ! 

„Si quelqu'un a soif, qu'il vienne à moi, et qu'il boive. Celui qui croit en moi, des fleuves d'eau vive couleront de son sein, comme dit l'Écriture“.

Le feu semble l'image la plus familière de la troisième personne de la Sainte Trinité, mais l'eau qui sort du côté du Christ sur la croix et étanche la soif de tous, cette eau abondante est aussi l'image de l'Esprit Saint. Nous qui veillons dans ce monde, nous en avons soif et nous espérons en être rassasiés. Que cette Vigile soit pour tous l'éveil de notre vigilance dans l'attente de l'éternité à laquelle nous croyons, en vrais disciples du Christ ! 

Loué soit Jésus Christ !



Wednesday, May 31, 2017

Visitation Feast and Jubilee in Cademario, Ticino

La Festa della Visitazione della Beata Vergine Maria
Nell’anno del XXV di fondazione
del Monastero Santi Francesco e Chiara di Cademario
31 maggio 2017
Zep 3:14-18a
Rom 12:9-16
Lk 1:39-56


Sia lodato Gesù Cristo!

“E beata colei che ha creduto nell'adempimento delle parole del Signore".

Credo che si può dire che un giubileo d’argento rappresenta una specie di conferma o verifica, nel vostro caso, del beneplacito, del favore di Dio nell’avventura intrapresa dalle Clarisse qui un quarto secolo fa. Si! Dopo 25 anni possiamo dire che Dio lo ha voluto questo nuovo monastero! Anche se dicendo una cosa del genere dobbiamo tremare un poco. Diciamolo pure con timore nella Festa della Visitazione, che offre un contesto interessante ed utile per riflettere sulla centralità di noi altri nel piano divino per cui si serve dei suoi piccoli o nel vostro caso, delle sue piccole ancelle, "L'anima mia magnifica il Signore e il mio spirito esulta in Dio, mio salvatore, perché ha guardato l'umiltà della sua serva…” Si, anche in questo monastero e nei suoi 25 anni di vita, al centro si vede il ruolo chiave delle piccole serve per il bene del mondo, cioè il vostro ruolo al centro del piano di Dio per la salvezza del mondo al di là della clausura.

“Abbiate i medesimi sentimenti gli uni verso gli altri; non aspirate a cose troppo alte, piegatevi invece a quelle umili. Non fatevi un'idea troppo alta di voi stessi.”

Così dice San Paolo ai Romani. Se vogliamo che l’opera sia del Signore, se vogliamo che la cosa prospera, che cresca all’onore di Dio e per la salvezza della gente vicina e lontana, dobbiamo piegarci. Parlando dell’umiltà delle sue serve, si tratta della virtù che ha fatto grandi le piccole donne di tutti i tempi nella Chiesa, donne come Chiara di Assisi o la sua figlia spirituale, Sant’Agnese di Boemia. Il vero centro dinamico del nostro mondo cristiano si svela nel nascondimento. Il giardino chiuso del monastero, la fontana sigillata è il vero centro del mondo e non la piazza pubblica, l’Areopago. La vera opera di Dio si svolge piuttosto a Nazareth, in En Karim, a Betlemme. Quello nascosto dal grande pubblico è il vero palcoscenico delle grande cose di Dio nel Suo Figlio Gesù.

Il gioioso mistero della visitazione inquadra forse meglio di qualsiasi altro avvenimento il nostro ruolo nel piano di salvezza. Ancora e per sempre abbiamo nella testimonianza di Santa Thérèse de Lisieux chiarezza circa l’unica cosa di importanza nella vita di una persona battezzata e per forza nella vita di una suora di clausura. Per quanto può sembrare un controsenso, il dialogo tra Maria, Madre del nostro Dio, Gesù il Salvatore, e Sant’Elisabetta, madre di Giovanni, il Suo precursore, è più che significante, cioè lo scambio tra queste due donne in presenza dei loro figli non ancora nati è quello che conta in fin dei conti. In loro, in queste due donne che hanno accettato la vocazione alla maternità fuori dal corso del normale (Elisabetta, nonostante l’età avanzata, e Maria per la grazia dello Spirito Santo), viviamo il pieno significato di una vocazione divina. In queste due donne, noi vediamo l’umanità perfettamente realizzata nell’accogliere senza riserve la loro vocazione.

"Non temere, Sion, non lasciarti cadere le braccia! Il Signore tuo Dio in mezzo a te è un salvatore potente.”

Nel mondo anglofono dei blog cattolici oggi, si parla molto di quello che si chiama “The Benedict Option” (l’opzione di Benedetto), titolo di un libro di un giornalista americano. Sovente il libro è interpretato come una ricetta fuga mundi per laici, per sottrarsi dal mondo di oggi e stabilire casa per la famiglia nei pressi di un monastero. Per diversi motivi, sono in molti quelli che non credono giusta o adeguata la cosiddetta opzione di Benedetto, cioè per laici sposati di sottrarsi da questo mondo secolarizzato per guadagnare il cielo per se stessi e per i loro figli. In effetti, è anche vero che il nascondersi, il sottrarsi dal mondo esteriore non porta con se per forza quel raccoglimento quel incentrarsi su Dio che potrà salvare.

Ho sentito la testimonianza di una giovane famiglia che in pochi anni di matrimonio ha cambiato casa sette volte nella ricerca della parrocchia e della scuola cattolica ottimale per dare ai loro figli le migliori possibilità per crescere nella fede. Adesso che si sono rasserenati, i genitori concedono che questa avventura è stata piuttosto disperata e non di Dio. Alla fine, dopo aver scoperto che anche con la parrocchia e la scuola ideali la famiglia non ha potuto trovare la pace, si sono accontentati con una situazione che corrisponde a quella che il papà definiva come “la media”.

Tempo fa nei mezzi di comunicazione vi furono tante notizie di un’abbadessa che ha rinunciato non solo al suo ufficio ma anche alla vita consacrata, citando come spiegazione dei dubbi che aveva in materia di fede. Credo giusto il silenzio o la reticenza con cui l’ex-abbadessa cercava di avvolgere la sua partenza dal monastero. I dubbi e il silenzio corrispondono mi pare al dramma di Zaccaria che non voleva credere il messaggio dell’arcangelo di un’inaspettata gravidanza per lui e la sua sposa Elisabetta. Secondo me, questa reticenza, coperta per la parola dell’angelo con silenzio fino alla nascita di Giovanni, potrebbe essere la tragedia di molti nella Chiesa di oggi. Molti non riconoscono o negano non solo la volontà di Dio nei loro riguardi, ma respingono la scelta di Dio di portare la salvezza al mondo grande attraverso di loro, i più piccoli come sono.

In quest’anno giubilare per il monastero bisogna festeggiare con gusto! Siete al centro del piano di Dio per la salvezza del mondo. Vediamo e crediamo questo fermamente alla luce dei grandi avvenimenti della Visitazione che la Chiesa celebra proprio oggi. Rallegratevi!

“Grandi cose ha fatto in me l'Onnipotente e Santo è il suo nome: di generazione in generazione la sua misericordia si stende su quelli che lo temono. Ha spiegato la potenza del suo braccio, ha disperso i superbi nei pensieri del loro cuore; ha rovesciato i potenti dai troni, ha innalzato gli umili; ha ricolmato di beni gli affamati, ha rimandato a mani vuote i ricchi.”


Sia lodato Gesù Cristo!




Sunday, May 14, 2017

Coming Home


On May 13 this old man was able to step over the threshold, if I might just say it so, into a new and beautiful world anchored in the 1962 Roman Missal. Certainly, one could ask why it took me so long, known as I am to be a firm supporter of restoration as the only way to seriously address the question of organic development in liturgy, but here I am... finally over the threshold.

All I want to do is thank for all the gentle and profoundly respectful nudging which helped me across. 

If Divine Worship is to be for us fons et culmen, it has to be that, which means it must be set in a life, as the Council would say leading to and flowing from the Holy Sacrifice of the Mass. 


PROPERANTES ADVENTUM DIEI DEI



Centennial Fatima Pilgrimage - Orbe

Au centenaire de Notre-Dame de Fatima,
Sainte Marie, Mère de Dieu,
Porte d'accès à son Fils Jésus,
le Chemin, la Vérité et la Vie, qui va vers le Père
5ème Dimanche de Pâques à Orbe, 14 mai 2017

Ac 6:1-7  - 
1 P. 2:4-9  - 
Jn 14:1-12

Je dois confesser que je suis très content de pouvoir célébrer la messe ici à Orbe au mois de mai en cette année du centenaire des apparitions à Fatima. Ici en Suisse notre fête coïncide avec la fête des mères ! Célébrons alors la Mère de Dieu, la Vierge Marie, notre Mère céleste et confions-lui nos mamans, encore vivantes ou déjà décédées !

    « Thomas lui dit : « Seigneur, nous ne savons pas où tu vas. Comment pourrions-nous savoir le chemin ? » Jésus lui répond : « Moi, je suis le Chemin, la Vérité et la Vie ; personne ne va vers le Père sans passer par moi. »

Notre foi catholique est christocentrique, centrée sur la personne et l'œuvre de Jésus, le Fils unique du Dieu vivant et le Sauveur du monde. C’est Jésus, qui par sa mort sur la croix et sa glorieuse résurrection a vaincu le péché et la mort, c’est Lui, Jésus qui est le Roi de l’Univers.

Notre porte d’accès à ce mystère de Jésus, Lui qui est le chemin vers le Père, c'est Marie, sa Mère. Jésus se rend accessible à nous à travers Marie, Mère de Dieu, qui, par le don de Jésus sur la Croix, est aussi notre Mère et, comme l'enseigne le Concile, la Mère de l'Eglise. Aujourd'hui nous célébrons un jubilé très spécial, attaché à la maternité de Marie, qui est apparue il y a cent ans à Fatima, au Portugal, à trois enfants, deux filles et un garçon.

Le monde d'aujourd'hui semble parfois trop bouché et il a donc grandement besoin du message de Fatima. Nos adultes particulièrement ont besoin de considérer les messages reçus par trois enfants à Fatima, de la part d’une femme très belle, qui bientôt disparaissait à leurs yeux. Notre église catholique aujourd’hui doit connaitre mieux la vérité qu'au centre de tout ce qui est vital pour le salut du monde se trouve le cœur d’une femme, le cœur immaculé de Marie, qui non seulement attire et émeut, mais qui commande. Depuis cent ans Fatima souligne admirablement ce qu'il y a d'essentiel dans l’histoire de notre salut en Christ et par l’église, épouse du Christ.

« Moi, je suis le Chemin, la Vérité et la Vie ; personne ne va vers le Père sans passer par moi. »

Plus que jamais, aujourd’hui il y a des gens qui rejettent Jésus, notre unique espérance pour l’éternité. Nous voyons cela par le fait qu'on rencontre toujours encore des gens qui, avec une certaine obstination, tournent le dos à Marie. Certains d'entre eux prétendent être spirituel ou religieux, mais ils refusent de se plier, d'incliner la tête dans une vénération filiale envers l'Eglise qui présente fidèlement la doctrine de Marie, l'Immaculée.

Ils s’opposent à la haute culture représentée par la belle dame de Fatima. Par manque d'amour pour la Mère, et donc pour l'Église de Dieu, ils n'ont pas de temps pour le Fils, l’unique Sauveur du monde.

Cent ans après les événements de Fatima, je voudrais simplement dire qu'il est plus important que jamais de regarder ces enfants en face. Deux d'entre eux sont canonisés et présentés à la vénération de l'Eglise universelle maintenant, à l'occasion du pèlerinage du Pape au Portugal. Petits et pauvres ils nous rappellent que les relations interpersonnelles, familiales, la vie du cœur, est ce qui mène à Dieu, Dieu tout-puissant et éternel qui nous sauve tous et chacun, par son Fils, né de la Vierge Marie dans la grotte de Bethléem.

C’est ainsi dans l’église et ce fut toujours ainsi. De grandes choses proviennent souvent de la bouche des petits. Plus d’un millénaire avant les apparitions à Fatima, le grand St-Augustin dans ses confessions a attribué à un enfant l'impulsion décisive pour sa conversion au christianisme. Dans un moment de crise, St-Augustin a entendu un enfant fredonner en latin : “tolle, lege, tolle, lege” prends et lis ! Immédiatement Augustin a ouvert la lettre de Saint Paul aux Romains. Il a lu seulement deux versets (13,13-14) : «Conduisons-nous honnêtement, comme on le fait en plein jour, sans orgies ni beuveries, sans luxure ni débauches, sans rivalité ni jalousie, mais revêtez-vous du Seigneur Jésus Christ ; ne vous abandonnez pas aux préoccupations de la chair pour en satisfaire les convoitises». Le message de Fatima appelle à la conversion non par la voix autorisée du Pape, ou d’un archevêque ou même d’un curé, mais avec des mots qui sont confiées à trois enfants par une belle dame, Notre-Dame de Fatima !

Le défi de notre temps est de trouver Dieu, éternel, vivant et vrai, même dans ce qui est réputé infantile, dans ce témoignage radical de la volonté de Dieu pour le monde qui nous est communiqué par le cœur de la Vierge Marie. Il s'agit d'une culture moins institutionnelle, mais plus vitale, que l'Eglise doit récupérer pour elle-même par l'identification avec Marie Mère de Dieu. Que Dieu nous aide à ouvrir notre cœur au message de Fatima, aux impulsions du Saint-Esprit pour l'Eglise de notre temps !                                       

Loué soit Jésus Christ !